„Zeitgeist“ in Warburg eröffnet am 30. Oktober – 57 Zimmer auf drei Etagen
Baustellenführung durchs neue Hotel

Warburg (WB). Frank Sievers’ Augen leuchten, wenn er über das neue Warburger Hotel spricht. „Es ist ein Traum zu sagen: Wir bauen so etwas neu“, erklärte der Inhaber. Am Mittwoch hat er eine Führung durch die Baustelle am Paderborner Tor angeboten. Am 30. Oktober, 17 Uhr, soll dort das „Zeitgeist“ eröffnen. Es wird das größte Hotel in der Kernstadt.

Freitag, 25.09.2020, 06:00 Uhr
Groß, hell, luftig: So soll sich das neue Warburger Hotel am Paderborner Tor präsentieren. Die Besitzer setzen dabei auf eine Mischung aus Beton und schicken Elementen. Praktisch aber gemütlich soll das Design wirken, erklärt das Ehepaar Sievers. Foto: Daniel Lüns
Groß, hell, luftig: So soll sich das neue Warburger Hotel am Paderborner Tor präsentieren. Die Besitzer setzen dabei auf eine Mischung aus Beton und schicken Elementen. Praktisch aber gemütlich soll das Design wirken, erklärt das Ehepaar Sievers. Foto: Daniel Lüns

4,4 Millionen Euro hat das Ehepaar Frank und Marlene Sievers dort investiert. Die Hoteliers betreiben in Höxter in dritter Generation das Vier-Sterne-Ringhotel »Niedersachsen«. Dieses Hotel verfügt über 80 Zimmer und einen Fitnessbereich mit Sauna. In Warburg sind mit dem Zeitgeist künftig 57 Zimmer auf drei Etagen verfügbar. 45 davon sind Doppelzimmer, 20 haben einen Balkon, zwölf sind barrierefrei.

57 Zimmer auf drei Etagen

Das Erdgeschoss präsentiert sich offen und hell. Gäste können in einem Lobbybereich oder auf der hauseigenen Terrasse verweilen. Kleinere Konferenzräume werden ebenso eingerichtet wie ein Raum, der etwa 70 Personen fasst – in Nicht-Corona-Zeiten natürlich. Wer das Zeitgeist betritt, der sieht jetzt und in Zukunft viel Beton. Das Ehepaar Sievers setzt beim Design auf eine Mischung aus Beton und schicken Elementen. Praktisch, aber gemütlich soll das Hotel wirken, mit Anlehnungen an ein Industriedesign.

Baustellenführung durch das Warburger Hotel Zeitgeist

1/30
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns

Am Haus stehen 19 Parkplätze und eine Elektro-Ladestation zur Verfügung. Weitere acht Stellplätze sind in der hauseigenen Tiefgarage. Dort können auch E-Bikes abgestellt werden, sagte Frank Sievers. Im Keller verbirgt sich zudem unter anderem eine hauseigene Wäscherei, Lagerräume und ein Vorratstank für Warmwasser. Geheizt wird nämlich per Fernwärme von den Stadtwerken Warburg. Klimaanlagen für die Zimmer gibt es nicht, an heißen Tagen soll die Fußbodenheizung zum Kühlen genutzt werden.

Fotovoltaikanlage ist möglich

Eine kleine Gastronomie wird es auch geben. Morgens wird ein Frühstücksbuffet angeboten. Mittags und abends soll es eine kleine Speisekarte geben. Für nachmittags ist eine Auswahl an Kuchen geplant.

Das Gebäude ist so ausgelegt, dass es erweitert oder ausgebaut werden kann. So verbindet etwa ein Fahrstuhl die Etagen. Ein zweiter könnte bei Bedarf in den Bestand installiert werden. Das Nachrüsten einer Fotovoltaikanlage ist ebenfalls möglich, sagte Sievers. Auch die Rettungstreppe, die an der Südseite installiert ist, könne bei einer Erweiterung einfach versetzt werden. Für den Fall, dass eine Erweiterung etwas größer ausfallen sollte, haben sich die Hoteliers auch die Marke „Zeitgeist“ gesichert.

Montag kommen die ersten Möbel

Corona hat den Zeitplan der Hoteliers durcheinandergebracht, erklärte Sievers. So habe es mitunter große Verzögerungen gegeben, etwa beim Estrich. Doch nun befinde man sich auf der Zielgeraden. Ab Montag etwa sollen die ersten Möbel kommen. Den Fortschritt sehe man auch beim Blick ins Buchungssystem: Die ersten Kundenanfragen für Weihnachten und Silvester lägen vor.

Die Besitzer möchten das Zeitgeist als „absolutes Warburger Hotel präsentieren“, betonte Frank Sievers. Keinesfalls solle das Hotel anonym wirken. Dafür haben sie sich auch eine Künstlerin ins Boot geholt. Die soll das Haus mit Gemälden ausstatten, auf denen Warburger Motive zu sehen sind. Zudem denken die Besitzer über eine Art Probewohnen nach: Wer im Umkreis des Warburger Hotels wohnt, der könnte dort eine Zeit lang rabattiert übernachten. Näheres dazu soll aber noch bekannt gegeben werden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7600347?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516019%2F
Brandsatz vor Tönnies-Villa: Paar festgenommen
An dieser Zufahrt zum Anwesen der Familie Tönnies wurden die verdächtigen Gegenstände gefunden. Foto: Christian Althoff
Nachrichten-Ticker