Neuer Rad- und Wirtschaftsweg an der L 3075 offiziell freigegeben
Ungetrübter Fahrspaß

Warburg (WB). Ein Jahr lang hat es bis zur Fertigstellung gedauert, doch nun können sich Radfahrer und Landwirte über den runderneuerten kombinierten Rad- und Wirtschaftsweg parallel zur Landesstraße L 3075 zwischen Volkmarsen und Welda freuen. Am Mittwoch wurde der Abschnitt offiziell freigegeben.

Donnerstag, 08.10.2020, 03:00 Uhr
Sie haben den neuen Rad- und Wirtschaftsweg an der L 3075 am Mittwoch offiziell freigegeben (vorne von links) Joachim Oellrich (Leiter Bodenmanagement Korbach), Christoph Baumhör (Teamleiter Bau), Johannes Löseke (Geschäftsführer GfV), Walter Scherf (Vorsitzender Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung), Hubertus Kuhaupt (Ortsvorsteher Welda), Ingbert Lauhof (Stadtrat Volkmarsen) und Hartmut Linnekugel (Bürgermeister Volkmarsen), (dahinter) Wolfgang Funke (Bauhofleiter), Manuel Tripp (Bauleiter GfV), Wolfgang Westbomke, Thomas Neutze (Stadtverordneter), Walter Viering (Mitarbeiter Bauhof), Bernd Pfeiffer (Bauverwaltung), Norbert Hoffmann (Stadt Warburg), Thomas Vieson (Stadtrat Volkmarsen), Dieter Wiebusch (Stadtrat Volkmarsen). Foto: Verena Schäfers-Michels
Sie haben den neuen Rad- und Wirtschaftsweg an der L 3075 am Mittwoch offiziell freigegeben (vorne von links) Joachim Oellrich (Leiter Bodenmanagement Korbach), Christoph Baumhör (Teamleiter Bau), Johannes Löseke (Geschäftsführer GfV), Walter Scherf (Vorsitzender Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung), Hubertus Kuhaupt (Ortsvorsteher Welda), Ingbert Lauhof (Stadtrat Volkmarsen) und Hartmut Linnekugel (Bürgermeister Volkmarsen), (dahinter) Wolfgang Funke (Bauhofleiter), Manuel Tripp (Bauleiter GfV), Wolfgang Westbomke, Thomas Neutze (Stadtverordneter), Walter Viering (Mitarbeiter Bauhof), Bernd Pfeiffer (Bauverwaltung), Norbert Hoffmann (Stadt Warburg), Thomas Vieson (Stadtrat Volkmarsen), Dieter Wiebusch (Stadtrat Volkmarsen). Foto: Verena Schäfers-Michels

„Die Strecke ist laut einer Zählung eine der meistbefahrenen in Nordhessen“, sagte Hartmut Linnekugel, Bürgermeister der Stadt Volkmarsen, während ein Auto nach dem anderen auf der parallel liegenden L 3075 vorbei zischte.

Radfahrer umgeleitet

Im Zuge der Bauarbeiten waren Radfahrer auf einen Radweg auf der anderen Seite der Twiste umgeleitet worden, der jedoch sehr ausgefahren sei. „Erst in dieser Zeit ist uns bewusst geworden, um was für ein Nadelöhr es sich auf dieser Strecke handelt“, stellte Hubertus Kuhaupt, Ortsvorsteher von Welda, fest. „Zahlreiche Fahrradfahrer fragten nach dem neuen Radweg. Manche nahmen auch einfach die Straße – und das ist brandgefährlich.“

Walter Scherf, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung, bekräftigte die Notwendigkeit der Erneuerung: „Der Radweg war schon sehr kaputt.“ Erhebliche Schäden waren durch Baumwurzeln entstanden. Überdies reichte die Breite und Tragfähigkeit für die immer größer und schwerer werdenden landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge kaum noch aus. Der Weg führt durch das Gebiet „Im Mersch“, in dem zurzeit ein Verfahren zur Flurbereinigung stattfindet.

Weg durchgehend 3,50 Meter breit

Der neue Weg ist nun durchgehend 3,50 Meter breit. Auch die Streckenführung wurde verbessert. Nahe der Wittmarkapelle ist ein komplett neues, knapp 50 Meter langes Wegstück entstanden. Hinzu gekommen ist eine Strecke am südlichen Anschluss an die Landesstraße Richtung Volkmarsen. Dadurch wurde insbesondere für Fahrer landwirtschaftlicher Fahrzeuge die Sicht auf den Verkehr auf der Landesstraße erheblich verbessert. Zudem wurden 20 Rohrdurchlässe zur Feldentwässerung, die unter dem Weg hindurch führen, ausgetauscht.

Am Projekt beteiligt waren die Stadt Volkmarsen, die Teilnehmergemeinschaft des Flurbereinigungsverfahrens, Hessen Mobil sowie das Amt für Bodenmanagement Korbach. „Wir haben schnell gemerkt, dass wir uns zusammen an einen Tisch setzen müssen“, so Christoph Baumhör, Teamleiter Bau. „Das Projekt wurde aus Vieren geboren, und es ist etwas Passables dabei herausgekommen.“

1,2 Millionen Euro investiert

Die Partner investierten rund 1,2 Millionen Euro in diese Maßnahme. Davon finanziert Hessen Mobil den Kostenanteil in Höhe von 870.000 Euro, der im Zuge der Erneuerung des Radweges entstand.

Die übrigen Kosten zur Erneuerung des Weges im Hinblick auf die Nutzung als Wirtschaftsweg sowie für die Flurentwässerung trägt die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung. Sie erhält hierzu einen Zuschuss aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes.

Die Stadt Volkmarsen hat die Arbeiten zu Vorplanung und Schaffung des Baurechts getragen. Ebenso wird die Stadt nach Abschluss des Projekts die Unterhaltung des Weges übernehmen.

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