Anstieg der Corona-Infektionen in NRW: Neue Regeln im Warburger Krankenhaus
Wieder Besuchsverbot im Klinikum

Warburg (WB/dal). Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen spricht das Helios-Klinikum Warburg wieder ein Besuchsverbot aus. Das teilt Klinikgeschäftsführer Tobias Hindermann in einer Pressemitteilung mit. „Damit möchten wir die Patienten schützen und unsere Betriebsfähigkeit erhalten“, wird er zitiert.

Freitag, 23.10.2020, 13:24 Uhr aktualisiert: 23.10.2020, 13:26 Uhr
Die Skulptur „Die Liegende“ mit dem Helios-Klinikum im Hintergrund. Nun gilt im Krankenhaus wieder ein Besuchsverbot. Foto: Jürgen Vahle
Die Skulptur „Die Liegende“ mit dem Helios-Klinikum im Hintergrund. Nun gilt im Krankenhaus wieder ein Besuchsverbot. Foto: Jürgen Vahle

Das Krankenhaus selbst sei derzeit nicht betroffen. „Damit dies auch möglichst lange so bleibt, gelten wieder die Einschränkungen vom Frühjahr . Die Patientenversorgung wird jedoch nicht eingeschränkt, sondern nur den Bedingungen angepasst“, erklärt Hindermann weiter.

Zur Aufnahme alles mitbringen

Patienten und Besucher der Krankenhauses müssten daher verschiedene Regeln beachten. Bei einer geplanten Aufnahme etwa sollten alle benötigten Dinge gleich mitgebracht werden. So sollen Nachbesorgungen und der damit verbundene Besucherverkehr vermieden werden. Im Falle einer ungeplanten Aufnahme könnten notwendige Dinge nachträglich an der Rezeption abgegeben werden – sofern die Abgabe in geschlossenen, gut beschrifteten Taschen geschieht.

„Der An- und Abtransport von Wäsche und sonstigen Dingen des täglichen Bedarfs erfolgt ebenfalls über die Rezeption“, erklärt der Geschäftsführer. Besuche seien nur noch bei sehr schweren, lebensbedrohenden Erkrankungen oder bei Krankenhausaufenthalten, die länger als acht Tage dauern, in Absprache mit der Klinik erlaubt.

„Alle Regeln sind einzuhalten.“

Bei hilfsbedürftigen Patienten sei nur eine Begleitperson erlaubt. Angehörigen sollten sich untereinander absprechen, wer die Besuchsperson sei. Die Arztpraxen im Haus seien weiterhin erreichbar. „Personen mit Corona-Symptomen kontaktieren die Praxen bitte vorher telefonisch und sehen von einem direkten Besuch ab“, schreibt Hindermann.

„Alle Hygienemaßnahmen und Corona-Regeln sind einzuhalten“, betont der Geschäftsführer. Alle Mitarbeiter seien zur Selbstbeobachtung angehalten und führten ein Symptomtagebuch. Bei Symptomen werde die Hygienefachkraft des Hauses kontaktiert und das weitere Vorgehen geklärt. „Bis zur Abklärung bleiben die Mitarbeiter zu Hause. Wir hoffen, damit dem Wohl aller zu dienen und bitten um Verständnis für die Regelungen.“

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