„Zeitgeist“ in Warburg in Rekordzeit geplant und gebaut +++ Mit Bilderstrecke
Hotel öffnet mitten in der Krise

Warburg (WB). Bis zur letzten Sekunden wird im neuen Warburger Hotel „Zeitgeist“ gearbeitet, damit es an diesem Freitag um 17 Uhr eröffnen kann. Im kleinen Kreis, mit nur wenigen Gästen, will das Ehepaar Marlene und Frank Sievers ihr neues, 4,4 Millionen Euro teure Haus zumindest einigen Freunden, Bekannten und Ehrengästen vorstellen. Der Lockdown am Montag kommt für die Höxteraner zur Unzeit, aber „es hilft jetzt kein Jammern, wir müssen einfach dadurch“, bleibt Frank Sievers Optimist.

Donnerstag, 29.10.2020, 23:15 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 23:20 Uhr
Das neue Warburger Hotel „Zeitgeist“ wird eröffnet. Es hat drei Etagen, 57 Zimmer und 114 Betten. Das 4,4 Millionen Euro teure Objekt ist auf einem Filetstück der Stadt am Paderborner Tor errichtet worden. Foto: Jürgen Vahle
Das neue Warburger Hotel „Zeitgeist“ wird eröffnet. Es hat drei Etagen, 57 Zimmer und 114 Betten. Das 4,4 Millionen Euro teure Objekt ist auf einem Filetstück der Stadt am Paderborner Tor errichtet worden. Foto: Jürgen Vahle

Dazu hat er auch allen Grund, denn bislang haben Planung und Bau des dreigeschossigen Gebäudes am Paderborner Tor mit 57 Zimmern und 114 Betten, die im Januar 2018 begonnen haben, in Rekordzeit geklappt.

Eröffnung des neuen Warburger Hotel „Zeitgeist“

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Allein die beteiligten politischen Gremien in Warburg (Bezirksausschuss, Bauausschuss, Rat) haben binnen einer Woche, getrieben von Bürgermeister Michael Stickeln, dem Projekt zugestimmt. Der Warburger Bürgermeister wollte sich die für die Stadt bietende Chance, ein seit Jahrzehnten gefordertes Hotel für mindestens eine Busladung voll Gäste zu bekommen, nicht entgehen lassen.

Neun Monate nachdem die Lokalpolitik entschieden hatte, war der Bebauungsplan geändert, vier weitere Monate später war das 1432 Quadratmeter große Filetgrundstück am Paderborner Tor, auf dem zuvor Parkplätze waren, an Frank Sievers verkauft. Ende 2018 wurde auch die Baugenehmigung erteilt. Die weggefallenen Parkplätze wurden schließlich auf einer Wiese des Schützenplatzes neu gebaut.

Ein attraktives Aushängeschild der Stadt

Auch wenn manche Warburger Politiker beklagten, die Zustimmung und das Verfahren für den Hotelbau sei durch die Gremien gepeitscht und zu wenig diskutiert worden, ist Bürgermeister Michael Stickeln weiter davon überzeugt, dass Warburg mit dem „Zeitgeist“ um ein „attraktives Aushängeschild“ reicher ist, das den Tourismus in der Stadt beflügeln soll.

Das umfangreiche Angebot des Hotels und der gute Ruf des Ehepaars Sievers, das auch in Höxter ein Hotel betreibt, „ziehen viele Gäste in unsere Stadt, die dann hier die Umsätze auch im Einzelhandel und in der Gastronomie steigern“, ist Michael Stickeln überzeugt: „Der Standort stimmt, das Angebot stimmt, da werden die Gäste nicht ausbleiben und bald auch die Zahlen stimmen“, ist Stickeln überzeugt.

Häuser durch die turbulente Coronazeit bringen

Für Hotel-Chef Frank Sievers geht es jetzt aber erst einmal darum, das Haus in Warburg und Höxter durch die turbulente Coronazeit zu bringen. 16 Mitarbeiter (zwölf Vollzeitstellen) hat er für das „Zeitgeist“ neu eingestellt. Die starten jetzt in Teilen mit einer Kurzarbeitsphase.

Offen halten will der Hotelchef das neue Haus aber trotz der Einschränkungen. Es gebe Buchungen von Geschäftsreisenden, außerdem will er die kommenden vier Wochen dafür nutzen, Betriebsabläufe zu optimieren, bei Kunden zu werben und weitere Arbeiten am Haus erledigen zu lassen.

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