Alte Scherfeder Straße zwischen Bonenburg und Scherfede ausgebaut und saniert – 141.000 Euro investiert
Neuer Radweg verbindet Ortschaften

Warburg -

Innerhalb von nur vier Wochen ist ein Teil des städtischen Hauptwirtschaftsweges „Alte Scherfeder Straße“, der die Warburger Ortschaften Bonenburg und Scherfede verbindet, ausgebaut und saniert worden.

Samstag, 28.11.2020, 03:45 Uhr aktualisiert: 28.11.2020, 08:26 Uhr
Ein Teil des Wirtschaftsweges „Alte Scherfeder Straße“ ist saniert worden. Für seine Modernisierung hatten sich die Bezirksverwaltungsstellenleiter Gerd Rose (Bonenburg, vorne links) und Johannes Thonemann (Scherfede, vorne rechts) eingesetzt. Unterstützt hat das Projekt die Stadt Warburg mit Ulrich Klare (stellvertretender Bauamtsleiter, hinten links), und Bürgermeister Tobias Scherf (Mitte). Für die Durchführung war die Firma Nolte mit Geschäftsführer Stefan Rauscher zuständig.
Ein Teil des Wirtschaftsweges „Alte Scherfeder Straße“ ist saniert worden. Für seine Modernisierung hatten sich die Bezirksverwaltungsstellenleiter Gerd Rose (Bonenburg, vorne links) und Johannes Thonemann (Scherfede, vorne rechts) eingesetzt. Unterstützt hat das Projekt die Stadt Warburg mit Ulrich Klare (stellvertretender Bauamtsleiter, hinten links), und Bürgermeister Tobias Scherf (Mitte). Für die Durchführung war die Firma Nolte mit Geschäftsführer Stefan Rauscher zuständig. Foto: Verena Schäfers-Michels

Der Weg kann nun sowohl von Wanderern und Radlern als auch vom land- und forstwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden.

Vor seiner zeitnahen Modernisierung verfügte dieser Abschnitt des Weges über keine befestigte bituminöse oder hydraulisch gebundene Deckschicht, sondern hatte eine unebene und felsig-steinige Oberfläche. Über eine Länge von 460 Metern war dieser Abschnitt zum Teil nur ein Grasweg, der den Radfahrgenuss deutlich einschränkte und die allgemeine Nutzung des Weges für alle Verkehrsteilnehmer witterungsbedingt nur teilweise möglich machte.

Nach vier Wochen fertig

Auf Grundlage der Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer nachhaltigen Modernisierung der ländlichen Infrastruktur hatte die Stadt Warburg im Mai 2019 einen entsprechenden Antrag auf Zuwendung bei der Bezirksregierung gestellt. Der Zuwendungsbescheid aus Detmold kam Ende April dieses Jahres.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ ist die Baumaßnahme mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zu 60 Prozent (84.969 Euro) gefördert worden. Hinzu kommt ein Eigenanteil von 56.646 Euro, den die Stadt Warburg zahlen muss. 141.615 Euro wurden also investiert.

Mit den Arbeiten war am 22. Oktober dieses Jahres begonnen worden. Nur vier Wochen später konnte die teils parallel zur stark befahrenen Landesstraße 828 verlaufende „Alte Scherfeder Straße“ schließlich fertiggestellt werden.

Bürgermeister ist dankbar

Für die Sanierung wurden 800 Kubikmeter des alten Bodenbelags in 80 Touren abgefahren, die nun recycelt werden und bei anderen Projekten zum Einsatz kommen, wie Stefan Rauscher, Geschäftsführer des Warburger Unternehmens Straßen und Tiefbau Nolte, mitteilte. „Es wurden 1500 Tonnen Schotter, 400 Tonnen bituminöse Tragschicht und 200 Tonnen Decke verarbeitet“, erläuterte Rauscher die Details der Sanierung.

Wie beliebt die Strecke für Hundehalter und Radfahrer ist, wissen die beiden Bezirksverwaltungsstellenleiter Gerd Rose (Bonenburg) und Johannes Thonemann (Scherfede) zu berichten. Ihnen lag das Projekt so sehr am Herzen, dass sie sich gemeinsam dafür eingesetzt hatten. „Es ist eine gute Investition. Die Strecke wird gerne genutzt, um weiter nach Hardehausen oder über die Klostergartenroute zu fahren“, erklärten sie. Durch die Verbreiterung der Fahrbahn von 3 auf 3,50 Meter sei es nun auch möglich, entgegenkommenden Fahrzeugen auszuweichen.

„Wir sind froh und dankbar“, sagte Bürgermeister Tobias Scherf bei der offiziellen Freigabe des Weges. „Im Frühjahr wird die Nutzung des Weges weiter stetig zunehmen. Wir haben alle etwas davon“, betonte er.

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