Corona-Pandemie ist Grund für die Verschiebung auf das Frühjahr 2022 – Planungssicherheit fehlt
Osterhasenfest-Premiere erneut abgesagt

Warburg -

Die Premiere des Hasenfestes in Warburg zählte im Jahr 2020 zu den ersten Veranstaltungen, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt und verschoben werden mussten. Am Donnerstag sagten die Veranstalter, die Firma Brauns-Heitmann, die Stadt und die Warburger Hanse, das im Frühjahr 2021 auf dem Neustadt-Marktplatz geplante Fest „Heimat des Osterhasen“ erneut ab. Die Premiere wird noch einmal um ein Jahr verschoben.

Donnerstag, 14.01.2021, 12:24 Uhr
Stefan Kremin, Geschäftsführer der Firma Brauns-Heitmann, bedauert die erneute Absage des Hasenfestes.
Stefan Kremin, Geschäftsführer der Firma Brauns-Heitmann, bedauert die erneute Absage des Hasenfestes. Foto: Silvia Schonheim

„Die Enttäuschung ist groß und so recht hatte es sich Anfang 2020 wohl niemand vorstellen können: Das Coronavirus hat weiter großen Einfluss auf unser Leben“, schreiben die Veranstalter in einer gemeinsamen Presseerklärung. „Aus unserer Sicht ist es daher nicht zu verantworten, von der Verwirklichung des Osterhasenfestes im Frühjahr 2021 auszugehen und dadurch womöglich eine kurzfristige Absage zu riskieren.“ Das sagt Stefan Kremin, Geschäftsführer der Firma Brauns-Heitmann, auch mit Blick auf Geschäftsleute, Künstler und Akteure, die in das Stadtfest involviert sind.

Zur aktuellen Situation stellt Stefan Kremin fest: „Wir müssen akzeptieren, dass gerade, die Dinge, die so ein Fest lebendig machen – unbeschwertes Miteinander und unbekümmerte Geselligkeit – durch die Ausbreitung des Coronavirus zu Risikofaktoren geworden sind.“ Ob Kontaktbeschränkungen bis zum Frühjahr 2021 aufgehoben werden und Großveranstaltungen wieder stattfinden dürfen – darüber könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so Kremin.

„Abwarten oder Absagen?“, das war letztendlich die Frage, die sich die Geschäftsleute der Warburger Hanse, das Stadtmarketing sowie das Unternehmen Brauns-Heitmann nun zum Ende diesen Jahres stellten.

Schweren Herzens habe man sich gemeinsam zur frühzeitigen Absage des Osterhasenfestes entschieden, heißt es in der Erklärung. Nach intensiven Beratungen sei man zu dem Schluss gekommen, dass es einfach keine Planungssicherheit gibt – und eine womöglich kurzfristige Absage Geschäftsleute, Gastronomie, Akteure und Organisatoren und letztendlich auch alle Gäste noch härter treffen würde.

Sicherheit und Gesundheit haben Vorrang

„Die Sicherheit und Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen, so schwer uns diese Entscheidung auch fallen mag“, bekräftigt Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf die gemeinsame Entscheidung der Kooperationspartner. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und dann wird ganz bestimmt 2022 das Jahr vom Warburger Osterhasen Maxi“, so Scherf.

„Das Fest liegt quasi in der Schublade und wird noch stattfinden“, unterstreicht Stefan Kremin, dass alle Beteiligten weiter an dem Konzept »Hansestadt Warburg - Heimat des Osterhasen« festhalten wollen und eine Durchführung im Jahr 2022 für realistisch halten.

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