1700 Impftermine an beiden Ostertagen – Die 60-Jährigen kommen – Massenansturm sorgt am Sonntag für Ärger
Lange Schlangen am Impfzentrum

Brakel/Kreis Höxter -

So einen Massenansturm hat das Impfzentrum in Brakel bisher noch nicht erlebt. Neben den Corona-Impfberechtigten über 80 Jahre duften ab Ostersonntag auch kurzfristig die Ü60-Impflinge mit Termin anreisen. Sie erhielten das Sonderkontingent Astrazeneca. Dr. Jens Grothues. Leiter des Impfzentrums, musste sich besonders am Sonntag viele Beschwerden über lange Schlangen und Wartezeiten in der Kälte vor der Stadthalle anhören. Aber schon am Sonntagspätnachmittag und am Ostermontag habe sich die Lage entspannt und die Patienten seien schneller in eine der vier Impfstraßen im Gebäude gelangt, erläuterte er dem WESTFALEN-BLATT. Von Michael Robrecht und Ellen Waldeyer
Montag, 05.04.2021, 21:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 05.04.2021, 21:30 Uhr
Eine lange Schlange von Personen mit Impftermin hat sich Ostersonntag vor der Stadthalle Brakel gebildet. Bis zu zweieinhalb Stunden müssen manche warten, bis sie mit der Impfung durch sind.
Eine lange Schlange von Personen mit Impftermin hat sich Ostersonntag vor der Stadthalle Brakel gebildet. Bis zu zweieinhalb Stunden müssen manche warten, bis sie mit der Impfung durch sind. Foto: Ellen Waldeyer
Es habe vom Land „eine Aufgabe mit sehr vielen Menschen in kurzer Zeit“ gegeben, die hätten die 50 Ärzte und Helfer pro Schicht auch sehr gut gelöst. Die Wartezeiten am Ostersonntag habe man bei 850 Patienten am Tag nicht vermeiden können. Viele Leute seien zum Teil sehr früh vor dem Termin gekommen, beschrieb Grothues die Lage. Besonders am Ostersonntag gab es wegen der langen Schlangen und des bis zu zweieinhalb Stunden dauernden Terminablaufs etliche Beschwerden der „Impflinge“, die auch das WB erreichten. Die Redaktion hat mit einigen Wartenden während des Ansturms auf die Stadthalle gesprochen. Dieses Stimmungsbild gab es am Sonntag ab 14 Uhr: „Wir haben lange gebraucht, bis wir für meine Mutter einen Termin bekommen haben“, erklärt Jochen Kruse, der als Begleitperson seiner 89-jährigen Mutter in der Schlange steht. „Seit Februar haben wir den Termin, und jetzt läuft hier wieder nichts. Die Organisation ist gleich Null.
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