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Mo., 01.02.2016

20. Büttenabend des Karnevalvereins Pickel-Jauh: 400 Jecken außer Rand und Band Im Schottenrock den Saal gerockt

Im Schottenrock haben die Mitglieder des Männerballetts beim 20. Büttenabend des Peckelsheimer Karnevalvereins Pickel-Jauh den Saal gerockt. Insbesondere die Frauen im Publikum waren davon begeistert, standen auf den Stühlen und applaudierten.

Im Schottenrock haben die Mitglieder des Männerballetts beim 20. Büttenabend des Peckelsheimer Karnevalvereins Pickel-Jauh den Saal gerockt. Insbesondere die Frauen im Publikum waren davon begeistert, standen auf den Stühlen und applaudierten. Foto: Astrid E. Hoffmann

Von Astrid E. Hoffmann

Willebadessen-Peckelsheim (WB). Vom Einzug des Elferrates bis zum Auftritt des Männerballetts im Schottenrock: Beim 20. Büttenabend des Karnevalvereins Pickel-Jauh in der Peckelsheimer Halle war die Stimmung am Samstag allzeit top.

Freunde des Prinzenpaares Christian II. (Faber) und Johanna I. (Fritsch) nahmen den Spitznamen des Prinzen, Floppy, auf und nannten sich die »Floppys eleven«. Damit nicht genug, jeder von ihnen kam als Filmfigur oder Schauspieler verkleidet daher: Von Homer Simpson über Jack Sparrow, Tom Cruise bis Heisenberg war es eine gelungene bunte Mischung, die den Elferrat bildete.

Viel Tanz gespickt mit Büttenreden

Das Kinderprinzenpaar Simon I. (Mundus) und Delia I. (Friesen), beide neun Jahre alt, sowie die Hofnarren Sören I. (Ihmor) und Daniel III. (Halekoh) komplettierten die Sitzreihe auf der Bühne. Es moderierte Vereinspräsident Wolfgang Janzen.

Die mehr als 400 Jecken sahen ein abwechslungsreiches Programm, viel Tanz gespickt mit Büttenreden des Volkmarser Alexander von Rüden, der Peckelsheimerin Sabine Gröppel und des Nieseners Daniel Rodenberg. Ein erster Höhepunkt war der Auftritt des Bauchredners Ette mit seiner frechen Puppe Lilli.

Glänzende Gardetänze

Die 80er Jahre ließen die »Duften Puppen« aus Brakel tänzerisch aufleben. Im Regiestuhl sitzend, wandte sich Sabine Gröppel den Themen Leben, Tod und Sex zu. Die »Nethesterne« der blau-weißen Garde Brakel glänzten mit einem Gardetanz. Den ersten Gardetanz des Abends hatte die Garde aus Ossendorf auf die Bühne gebracht.

Die 22 Voltigiererinnen vom Reitverein Niesen boten ihre Kunst auf der Pferdeattrappe dar. Aladin und die Wunderlampe war ihr Thema. Nach Daniel Rodenbergs Auftritt in der »Kulturhauptstadt Peckelsheim« zeigten die Tänzerinnen der blau-weißen Garde Brakel ihr Können.

Die Peckelsheimer Tanzgruppe »Siamola« brachte Schwung in den Saal. Die »SG Pebo«, bestehend aus sieben Damen, die sich als New Yorker Taxis kostümiert hatten, »befuhren« gekonnt die Showbühne. Die Knie mit Perücken geschmückt und Gesichter aufgemalt – das war das Knieballett des Frauenelferrates.

Männerballett lässt Frauenherzen schneller schlagen

Zunächst noch in Mönchskutten gekleidet, trat das Männerballett durch die Reihen der Jecken auf die Bühne. Im Schottenrock rockten die Männer später den Saal. Die begeisterten Frauen applaudierten stehend auf den Stühlen. Eine Zugabe wurde gern geben, bevor zum furiosen Finale alle noch einmal auf die Bühne kamen.

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