Sanierungsarbeiten am Schloss Schweckhausen beginnen
Dorfmuseum im Barockpavillon geplant

Willebadessen-Schweckhausen (WB). Die Sanierungsarbeiten am Schloss Schweckhausen beginnen. Zunächst sollen die heruntergekommenen Barockpavillons an der Straße nach Borgentreich auf Vordermann gebracht werden. Sie dienten bis in die 1980er Jahre als Schmiede und Stellmacherei.

Montag, 22.02.2016, 21:00 Uhr aktualisiert: 23.02.2016, 08:49 Uhr
Wollen gemeinsam mit dem ganzen Dorf bei der Sanierung der Barockpavillons anpacken (von links): Helmut Besse, Ortschronistin Rita Ungerland und Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Schmitt. In den Pavillons waren bis in die 80er Jahre Werkstätten untergebracht. Foto: Marius Thöne
Wollen gemeinsam mit dem ganzen Dorf bei der Sanierung der Barockpavillons anpacken (von links): Helmut Besse, Ortschronistin Rita Ungerland und Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Schmitt. In den Pavillons waren bis in die 80er Jahre Werkstätten untergebracht. Foto: Marius Thöne

Von außen bieten sie einen trostlosen Anblick: Der Putz bröckelt, über die Dächer ist ein Netz gespannt, damit keine Ziegel herunterrutschen. Drinnen, so scheint es, sind die Werkstätten in einen Dornröschenschlaf gefallen. Viele alte Maschinen sind noch da, aber seit Jahrzehnten nicht genutzt worden.

Dorfgemeinschaft packt mit an

Mancher im Dorf rechnete schon damit, dass die Pavillons eines Tages abgerissen werden würden. »Umso froher sind wir, dass es jetzt anders kommt«, sagt Ortsvorsteher Heinz-Jürgen Schmitt (64). Der neue Eigentümer des Schlosses, Stefan M. Rokoss, ein Deutscher, der auf Malta lebt, will die Pavillons wieder herrichten lassen und auch die Dorfgemeinschaft möchte mit anpacken.

Dorfmuseum in der alten Stellmacherei

In der alten Stellmacherei möchte Schmitt in Absprache mit Behörden und Eigentümer ein Dorfmuseum einrichten. Hier könnte dann auch der im vergangenen Jahr bei Abrissarbeiten entdeckte Grundstein des früheren Schloss-Pferdestalls von 1841 ein neues Domizil finden. Auch altes Handwerk könnte in der Ausstellung eine Rolle spielen.

Wir könnten uns vorstellen, Leseabende und Schmiedekurse anzubieten.

Heinz-Jürgen Schmitt

»Zudem können wir uns vorstellen, Leseabende anzubieten«, berichtet Schmitt von Ideen, die bei einer Bürgerversammlung im vergangenen November aufgekommen sind. Der Ortsbürgermeister freut sich, dass sich viele Dorfbewohner engagieren wollen. So könnten in der alten Schmiede nach der Sanierung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule auch Schmiedekurse angeboten werden.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Dienstag, 23. Februar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Warburg.

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