Altenheerser feiern 950-jähriges Bestehen des Ortes am Himmelsberg
Jungschützen richten Dorffest aus

Willebadessen-Altenheerse (WB/thö). Das Dorf Altenheerse feiert am ersten Septemberwochenende die 950. Wiederkehr seiner ersten urkundlichen Erwähnung. Zwei Tage steht die Gemeinde am Himmelsberg dann im Zeichen eines Dorffestes, das die Jungschützen organisieren.

Mittwoch, 17.08.2016, 08:00 Uhr
Die Altenheerser Jungschützen bereiten das Dorffest zum 950-jährigen Bestehen des Ortes am Himmelsberg vor (von links): Stefan Bothe, Steffen Görmann, Fabian Ernst, Roman Engemann, Lars Künemund, Fabian Hake und David Engemann. Foto: Marius Thöne
Die Altenheerser Jungschützen bereiten das Dorffest zum 950-jährigen Bestehen des Ortes am Himmelsberg vor (von links): Stefan Bothe, Steffen Görmann, Fabian Ernst, Roman Engemann, Lars Künemund, Fabian Hake und David Engemann. Foto: Marius Thöne

»Eigentlich war das 950. Jubiläum ja schon im vergangenen Jahr«, berichtet Jungschützenchef Stefan Bothe. Wegen der großen Feiern im Nachbarort Willebadessen habe man das Fest in Altenheerse aber um ein Jahr verschoben.

Eingeläutet wird das Festwochenende am Samstag, 3. September, um 19.30 Uhr mit einem Discoabend in der Himmelsberghalle. Für Musik sorgt der Willebadessener DJ Matthias Nüsse. Er wird für alle Altersgruppen auflegen, versprechen die Jungschützen. Aufgebaut werden in der Halle auch Sekt- und Cocktailbar.

Am Sonntag, 4. September, soll das Fest von 11 Uhr an mit einem zünftigen Frühschoppen und einem reichhaltigen Programm für Jung und Alt fortgesetzt werden, ebenfalls in der Halle. Am Nachmittag wartet auf die Gäste ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Und weil es bis Oktober nicht mehr weit ist, haben die Jungschützen die Kapelle »Böhmische Jungs« für zünftige Musik bestellt.

Zur Geschichte

Im Jahre 1065 wurde Altenheerse erstmalig urkundlich erwähnt. Umgeben von den inzwischen untergegangenen Siedlungen Langeneisiene, Wirdessen, Edelersen, Vahlehusen, Guntersen und Schonloh bestand das heutige (Alten)-Heerse schon im 9. Jahrhundert in dieser Gemarkung.

Im Jahre 868 gründete der damalige Paderborner Bischof Liuthard mit seiner Schwester Walburga in der Gemarkung von Herisi das adelige Damenstift Heerse. Im Tausch gegen anderen Grundbesitz wurde dem Stift das volle Eigentumsrecht der Gemarkung Herisi bestätigt. Dazu gehörten die Ländereien, der Zehnte, die Wälder, Wiesen, Weiden, Gewässer, Häuser, Gebäude, Vieh, dienstbare Leute und alles bewegliche und unbewegliche Gut. Die Bewohner waren jedoch nicht nur zehntpflichtig, sondern sie waren dem Stift gegenüber auch hand- und spanndienstpflichtig. In einer Schenkungsurkunde König Heinrichs IV. wird der Ort Altinherisi genannt, ebenso Willebadessen.

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