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Fr., 25.11.2016

Unterwasserarchäologen erkunden gefluteten Eisenbahntunnel Tauchgang im Eggegebirge

Student Fabien Griessel bei der Vermessung der auch über Wasser vorgenommenen Ausgrabung zwischen Willebadessen und Lichtenau.

Student Fabien Griessel bei der Vermessung der auch über Wasser vorgenommenen Ausgrabung zwischen Willebadessen und Lichtenau. Foto: LWL/F. Jürgens

Willebadessen(WB/ben). Die Forschungstaucher der Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie der Universität Kiel und Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) tauchen in der Zeit vom 30. November bis zum 2. Dezember im Eggegebirge ab.

Gemeinsam wollen sie drei Tage lang unter Wasser die Relikte aus der Indus­triegeschichte aufspüren. Die Experten untersuchen den gefluteten Teil einer Eisenbahnbaustelle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen Willebadessen und Lichtenau. Damit startet der LWL das erste Projekt für Unterwasserarchäologie in Westfalen überhaupt, teilte der Verband am Freitag in Münster mit.

An der »Ausgrabungsstelle« im Bereich der Landesstraße 763 (Fölsener Straße)/Ecke Eggeweg ist nach Angaben des LWL im Jahr 1846 ein Tunnel für die »Cöln-Minden-Thüringer Verbindungs-Eisenbahngesellschaft« gebaut, aber nicht vollendet worden.

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