»Naturbühne Willebadessen« bringt die Leidensgeschichte Jesu auf die Bühne
Passionsfestspiele im Schlosspark

Willebadessen (WB). Der Ende vergangenen Jahres gegründete Verein »Naturbühne Willebadessen« hat sich zur Aufgabe gemacht, Historiendarstellungen und Konzerte aufzuführen. Sein erstes Projekt ist die Durchführung von Passionsfestspielen vom 28. bis zum 30. März im Schlosspark Willebadessen.

Freitag, 23.02.2018, 11:18 Uhr aktualisiert: 23.02.2018, 11:20 Uhr
Freuen sich, dass die Passionsfestspiele im Schlosspark Willebadessen aufgeführt werden (von links): Petra und Volker Merschmann (Passionsfestspiele OWL), Julia Rustemeier und Heike Prause (Vorstand »Naturbühne Willebadessen) sowie Bürgermeister Hans Hermann Bluhm. Foto: Michaela Weiße
Freuen sich, dass die Passionsfestspiele im Schlosspark Willebadessen aufgeführt werden (von links): Petra und Volker Merschmann (Passionsfestspiele OWL), Julia Rustemeier und Heike Prause (Vorstand »Naturbühne Willebadessen) sowie Bürgermeister Hans Hermann Bluhm. Foto: Michaela Weiße

Passionsfestspiele OWL als reputierter Partner

Julia Rustemeier, Vorsitzende des Vereins, freut sich, dass sie mit den Passionsfestspielen OWL unter der Leitung von Petra ­Merschmann einen reputierten Partner in der Durchführung gefunden hat.

Opern- und Konzertsängerin Petra Merschmann veranstaltet die Passionsfestspiele bereits seit sieben Jahren, zuletzt am Standort Salzkotten-Verne. Da die Veranstaltung dort aus organisatorischen Gründen nicht fortgeführt werden kann, freut sich die 44-Jährige nun umso mehr, dass die Passionsfestspiele im Schlosspark Willebadessen eine neue Spielstätte gefunden haben.

»Vor dem ehemaligen Kloster eröffnet sich eine einzigartige Naturkulisse, in die sich Bühne und Handlung stimmig einbinden«, so Petra Merschmann, die nicht nur die Regie übernimmt, sondern auch als Solosängerin in Erscheinung tritt. Ihr Ehemann Volker Merschmann übernimmt die musikalische Leitung.

Leidensgeschichte von Jesu Christi wird szenisch-musikalisch erzählt

Die Passionsfestspiele erzählen szenisch-musikalisch die Leidensgeschichte von Jesu Christi – in diesem Jahr aus der Erlebnissicht der Gottesmutter Maria. Nach den Worten der Veranstalter sind dies die einzigen Passionsfestspiele, die europaweit zur liturgischen Zeit sowie draußen spielen.

Die Organisatoren erklären, dass die Zuschauer in direkter Nähe zur Bühne und den Darstellern sitzen, so dass diese die Ereignisse der letzten Tage Christi auf eindringliche und direkte Weise miterleben können.

Zuschauer sollen auf Applaus verzichten

Durch die Positionierung als Historiendarstellung und die Namensgebung »Passionsfestspiele« grenzen sich die Macher von theaterhaften Darstellungen und Spielen ab. Daher verzichten sie bewusst auf ein gemeinsames Schlussbild aller Mitwirkenden am Ende der Aufführung.

Die Passionsfestspiele enden liturgisch entsprechend mit Jesu Tod am Kreuz. Die Zuschauer werden gebeten, auf Applaus zu verzichten.

Jeder, der Interesse hat, kann mitwirken

Neben dem Festspielchor, der aus 20 Sängern besteht, sowie sechs Solosängern werden an den Passionsfestspielen etwa 60 Darsteller, darunter auch die Römerfreunde aus Bergkamen in ihrer historischen Gewandung, mitwirken.

Jeder, der Interesse hat, bei der Aufführung mitzumachen, kann am Freitag, 23. Februar, zum »Casting« in die Ackerscheune kommen. Kinder und Jugendliche sind um 17 Uhr sowie Erwachsene um 19 Uhr eingeladen.

»Bereicherung für den Ort«

Geplant ist, dass die Passionsfestspiele auch in den nächsten Jahren im Schlosspark aufgeführt werden. Für Bürgermeister Hans Hermann Bluhm ist diese Veranstaltung eine Bereicherung für den Ort.

Durch jährlich wechselnde Protagonisten, wie beispielsweise Jesus, Pontius Pilatus oder Judas, soll eine jeweils andere Erlebnissicht der Leidensgeschichte Christi gezeichnet werden, erklärt Petra Merschmann.

Premiere am 28. März

Die Passionsfestspiele feiern am Mittwoch, 28. März, um 19.30 Uhr Premiere im Schlosspark Willebadessen. Die weiteren Aufführungen finden am Gründonnerstag, 29. März, um 19.30 Uhr sowie am Karfreitag, 30. März, um 16.30 und um 19.30 Uhr statt. Es gibt zwei Tribünen mit insgesamt 244 Plätzen, die alle überdacht sind.

Die Karten kosten im Vorverkauf, je nach Kategorie, 27,55 und 22,15 Euro. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie beim WESTFALEN-BLATT, Kalandstraße 17, erhältlich.

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