Biochemiker Günter Kube berichtet aus eigener Erfahrung
Vitamin D gegen Depression

Willebadessen (WB). Aktuell mehr als 18.000 Grippefälle mit bereits über 100 Toten in Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut. Für 2018 rechnen die Fachmediziner mit rund 493.000 neuen Krebserkrankungen. 80.000 Mitbürger leiden jährlich an der sogenannten Winterdepression.

Dienstag, 27.02.2018, 09:00 Uhr
Biochemiker Günter Kube mit einem Glas getrockneter Champignonscheiben. Foto:
Biochemiker Günter Kube mit einem Glas getrockneter Champignonscheiben.

Ein Großteil dieser Krankheitsfälle könnte vermieden werden, wenn wir unseren Organismus mit genügend Mikronährstoffen versorgen würden. Das sagte jedenfalls Diplom-Ingenieur und Biochemiker Günter Kube bei einem gut besuchten Vortrag im evangelischen Gemeindezentrum in Willebadessen. Er war Gast des gemeinnützigen Willebadessener Vereins »Selbst.Hilfe.Sucht«.

Günter Kube war nahezu verzweifelt

Dabei ist der 67-jährige Paderborner kein abgehobener Theoretiker, sondern ein Mann der Praxis und berichtete aus eigenen Erfahrungen. Nach einer überstandenen schweren körperlichen Erkrankung und der Überwindung eines Abhängigkeitsleidens litt er an ausgeprägten Depressionen, und das nicht nur zur Winterzeit.

Antriebsarmut, allgemeine Ermüdungserscheinungen und mangelnde Perspektivlosigkeit waren seine Symptome, und selbst Suizidgedanken lagen wohl im Bereich des Möglichen.

Günter Kube war nach dem Besuch diverse Fachärzte nahezu verzweifelt. Er stieß schließlich auf die Erkenntnisse des Arztes Dr. Andreas Körber aus Essen. Zitat des Spezialisten: »Schätzungen zufolge ist in den modernen Industrienationen etwa die Hälfte aller Erkrankungen auf falsche Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen. Chronische hyperkalorische und mikronährstoffarme Ernährung in Verbindung mit Müßiggang sind die wesentlichen Ursachen für die Zunahme moderner Zivilisationskrankheiten.«

Mit Vitamin D die Depression vertrieben

Mit der Erkenntnis, das zwei Drittel aller Depressionen körperliche Ursachen haben, machte sich Biochemiker Kube auf die Suche nach der Ursache seiner Erkrankung. Was seine Gemütslage betraf, stieß er auf einen mangelnden Vitamin D-Gehalt in seinem Körper. Kube musste erkennen, dass er bisher lediglich zehn bis 15 Prozent seines Bedarfs an diesem Vitamin durch die tägliche Nahrung aufgenommen hatte.

Da Abhilfe zu schaffen, war im Sommer das geringste Problem: Täglich 20 Minuten in der Sonne sorgen nach Angaben von Kube für genügend Vitamin D, um die Symptome der Depression zu vertreiben. Und im Winter? Für eine Höchstdosierung von Vitamin D greift Günter Kube zu einem natürlichen Mittel: Im Hochsommer kauft er frische Champignons, schneidet sie in dünne Scheiben und trocknet sie in der Mittagssonne. »Dadurch«, so der Biochemiker, »bildet sich in den Pilzen hochwirksames Vitamin D«. Im Winter täglich einen Teelöffel gemörsertes Champignonpulver, ergänzt durch genügend Vitamin K 2-Tropfen, beides in Koskosfett gemischt, hätten seine Depression vertrieben, ist Kube überzeugt.

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