Stadt Willebadessen gibt Unterkünfte auf
Weniger Plätze für Flüchtlinge

Willebadessen (WB/dal). Die Stadt Willebadessen wird künftig weniger Plätze für Flüchtlinge vorhalten, da diese nicht benötigt werden. Das gab Bürgermeister Hans Hermann Bluhm in der Sitzung des Stadtrates bekannt. Zum Beispiel suchten sich viele anerkannte Flüchtlinge eine eigene Wohnung.

Samstag, 24.03.2018, 14:00 Uhr aktualisiert: 25.03.2018, 10:34 Uhr
Weil immer weniger Flüchtlinge ankommen (Symbolbild), gibt die Stadt Willebadessen Unterkünfte auf . Foto: dpa
Weil immer weniger Flüchtlinge ankommen (Symbolbild), gibt die Stadt Willebadessen Unterkünfte auf . Foto: dpa

»Daher ist es nicht mehr nötig, diese vielen Plätze vorzuhalten«, erklärte das Stadtoberhaupt. In der Unterkunft an der Eissener Straße lebten zurzeit sechs Personen in sechs Zimmern. Ein Besprechungsraum im Obergeschoss werde nahezu gar nicht genutzt. In der Unterkunft an der Warburger Straße stünden im alten Gebäudeteile alle Räume leer.

Im neuen Gebäudeteil seien vier bis fünf Zimmer frei. Insgesamt seien an dieser Unterkunft zurzeit 15 bis 17 Räume nicht belegt.

Unterkunft an der Eissener Straße wird stillgelegt

Für die nächsten Wochen habe die Bezirksregierung Arnsberg nur die Zuweisung von fünf Personen angekündigt, sagte Bluhm. Daher sei entschieden worden, alle Flüchtlinge an der Warburger Straße unterzubringen, um die Unterkunft an der Eissener Straße vorerst stillzulegen.

Diese soll aber behalten werden, »weil wir nicht wissen, wie viele Menschen noch kommen«. Auch sollen – bis auf drei – alle Privatwohnungen, die für die Unterbringungen von Flüchtlingen angemietet worden waren, im Laufe des Jahres gekündigt werden.

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