Di., 24.04.2018

1100-Jahr-Feier in Engar: Sängerfest in der voll besetzten Höpperhalle Flotter Geburtstagsauftakt in Engar

Die Mitglieder des ehemaligen Gesangsvereins Engar eröffneten den Nachmittag passend mit »Freunde lasst ein Lied uns singen«.

Die Mitglieder des ehemaligen Gesangsvereins Engar eröffneten den Nachmittag passend mit »Freunde lasst ein Lied uns singen«. Foto: Astrid E. Hoffmann

Willebadessen (WB/aho). Zum 1100-jährigen Geburtstag der Ortschaft Engar erklingen flotte Weisen in der Höpperhalle.

Erste Veranstaltung zum Dorfjubiläum

Das Sängerfest war die erste offizielle Veranstaltung zum Dorfjubiläum. Das Festkomitee hatte dazu fünf Chöre eingeladen. Der ehemalige Gesangverein Engar war extra für diesen Tag reaktiviert worden.

Das ganze Dorf war herausgeputzt, Tulpen und Hyazinthen grüßten in ihrem frühlingshaften Kleid. Die Höpperhalle »platzt aus allen Nähten«, freute sich Ortsvorsteher Heiko Hansmann in seiner Begrüßung über die voll besetzte Halle. Er begrüßte die Ehrengäste und dankte den Chören, die den Nachmittag musikalisch gestalteten.

Der Betreiberverein der Höpperhalle hatte sich viel Mühe mit der Dekoration gegeben und für reichlich Kaffee, Kuchen und Schnittchen für die Pause gesorgt. Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm ging in seinem Grußwort auf die kaum vorstellbare Zeitspanne von 1100 Jahren ein. »Zwischen 918 und 937 wurde Engar erstmals als Engeri erwähnt, doch bereits 806 wurde Theutmarehus, das heutige Deppenhöfen in den Schenkungsregistern des Klosters Corvey genannt, also kann Engar sogar noch älter sein«, wusste der Bürgermeister zu berichten. Mit Witz und Wissen schlug der Festredner den Bogen zur Neuzeit, dankte den Organisatoren und überbrachte die besten Wünsche des Rates der Stadt Willebadessen.

Bürgermeister Hans Hermann Bluhm stiftet Blumenzwiebeln

Ortsheimatpfleger Lothar Wiese wies darauf hin, dass Hans Hermann Bluhm die Blumenzwiebeln für die Bepflanzung als Privatmann gestiftet hatte. Da gab es natürlich den ersten richtig großen Applaus des Nachmittags.

»Vor fünf Jahren hat sich der Gesangverein Engar aufgelöst, für diesen Tag haben sich die Sänger noch einmal zusammengefunden«, kündigte Lothar Wiese den ersten Chor an. Der ehemalige Gesangverein mit 23 Sängern aus Engar, Ikenhausen und Deppenhöfen eröffnete den musikalischen Nachmittag passend mit »Freunde lasst ein Lied uns singen«. Ohne die gewohnten regelmäßigen Proben, hatte Dirigentin Dörte Dierkes dennoch die Stimmen wunderbar in Einklang gebracht.

Stimmgewaltig mit 32 Sängern trat der MGV Willebadessen auf und wünschte gesanglich »Mach was Schönes aus diesem Tag«. Mit den Ohrwürmern »Mein kleiner grüner Kaktus« und »Que Sera« begeisterten die Howenga-Kids unter dem Dirigat von Monika Wiegartz. Alle Chöre hatten sich frohe Lieder zum Frühling und zum Freuen ausgesucht.

Die Frauenstimmen von Pro Musica Bonenburg bildeten das Pedant zu den Männerchören aus Willebadessen und Fölsen. Mit »Glocken der Heimat« läutete der Liederkranz Hohenwepel die Pause ein. Die Gastchöre ließen im zweiten Teil jeweils zwei Lieder erklingen – ein gelungener Geburtstagsauftakt im Höpperdorf.

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