So., 20.01.2019

Opfer erleidet schwerste Kopfverletzungen – Bewährungsstrafe für 21-Jährigen Faustschlag mit Folgen

Symbolbild

Symbolbild Foto: dpa

Willebadessen (WB). Das Amtsgericht Warburg hat einen 21-jährigen aus Willebadessen-Peckelsheim jetzt wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr sowie zur Zahlung von 3000 Euro als Wiedergutmachung an den Geschädigten verurteilt.

Nach dem Königsschießen im Willebadessener Ortsteil Peckelsheim Ende Mai vergangenen Jahres hatte der 21-Jährige auf der Langen Torstraße einen 49-Jährigen mit einem Faustschlag niedergestreckt. Sein Opfer fiel mit dem Kopf unglücklich auf den Bordstein und erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Ein Offizier der Schützen, der den Streit schlichten wollte, sowie ein weiterer Peckelsheimer leisteten Erste Hilfe – eine lebensrettende Maßnahme, wie das Gericht feststellte.

49-Jähriger in ein künstliches Koma versetzt

Der 49-Jährige musste später im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt werden. Noch heute leidet der Mann nach Angaben des Vertreters der Nebenklage unter den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Vorausgegangen war dem folgenschweren Faustschlag eine verbale Auseinandersetzung, an der offenbar mehrere Personen beteiligt waren.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten gefordert.

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