Beate Bee (48) und Sonja Schmidt (44) leiten ab jetzt die Grundschule Willebadessen
»Ein super Team«

Willebadessen (WB). Mit Beate Bee hat die Grundschule in Willebadessen schon seit August vergangenen Jahres eine neue Leiterin. Als Konrektorin steht ihr ab jetzt Sonja Schmidt zur Seite – ein »super Team«, wie beide sagen.

Freitag, 08.02.2019, 07:15 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 07:20 Uhr
Freuen sich auf die gemeinsame Arbeit: Beate Bee (links) und Sonja Schmidt leiten ab jetzt gemeinsam die Grundschule Willebadessen. Einerseits wollen sie die bisherige Schul-Philosophie weiterführen, andererseits neue Möglichkeiten wie die Digitalisierung und das geplante Familienzentrum nutzen. Foto: Timo Gemmeke
Freuen sich auf die gemeinsame Arbeit: Beate Bee (links) und Sonja Schmidt leiten ab jetzt gemeinsam die Grundschule Willebadessen. Einerseits wollen sie die bisherige Schul-Philosophie weiterführen, andererseits neue Möglichkeiten wie die Digitalisierung und das geplante Familienzentrum nutzen. Foto: Timo Gemmeke

Bee hatte ihre neue Stelle bereits zu Beginn des laufenden Schuljahres, im vergangenen August, besetzt. Vorher war die 48-Jährige als kommissarische Schulleiterin des Grundschulverbunds Bonhoeffer-Heinrich in Paderborn-Schloss Neuhaus tätig; davor als Konrektorin an der Comeniusschule in Elsen. »Jetzt freue ich mich auf die Zeit in Willebadessen«, sagt die Bad Lippspringerin. Und über ihre neue Kollegin, da freue sie sich erst recht.

Dabei ist Sonja Schmidt nur im Amt der Konrektorin neu – an der Schule an den sieben Quellen ist sie schon länger ein bekanntes Gesicht. Vor ihrer Elternzeit war die Bonenburgerin Konrektorin an der Grundschule Bad Driburg, danach hat sie ihre heutigen Kollegen in Willebadessen beim Projekt »Schule und Co« betreut. Seit Februar 2018 hatte Schmidt die Vertretung der Schulleitung dann kommissarisch inne – und jetzt ganz offiziell. »Insgesamt habe ich die Schule immer als sehr positiv wahrgenommen«, erzählt die 44-Jährige. Und positiv wollen beide, Schmidt und ihre Kollegin Bee, auch die Zukunft gestalten.

Die Schule der Zukunft

»In zehn Jahren soll die Schule weiterhin eine Schule sein, in die Kinder und Lehrer gleichermaßen gerne gehen«, sagt Beate Bee. Grundlegend dafür sei einerseits die bisherige und erfolgreiche Philosophie: das soziale Miteinander im Mittelpunkt, die Schule als Ort des Lernens, Leistens und Lebens. Andererseits müsse aber auch das Bonmot Digitalisierung umgesetzt werden.

»Wir stecken derzeit in den Vorbereitungen«, sagt Bee. Zwei so genannte Whiteboards, quasi digitale Tafeln, seien bereits angeschafft worden. Und auch mit der Partnerschule in Peckelsheim stünde man »in regem Austausch«, was das Lernen mit neuen Medien angehe.

Gearbeitet werden soll in Zukunft in einer neuen Lernlandschaft, für die derzeit knapp 330 Quadratmeter an das bestehende Schulgebäude angebaut werden. Dort soll auch das geplante Familienzentrum seinen Mittelpunkt finden, »ein Ort des generationenübergreifenden Lernens«, wie Bee sagt. Noch in diesem Jahr soll das Projekt starten. »Wir sehen für die Schule eine tolle Zukunft«, sagt Bürgermeister Hans Hermann Bluhm. Auch Schulrat Hubert Gockeln zeigt sich zufrieden: »Ich bin froh, dass wir so kompetente Kollegen finden konnten, die das Herz am rechten Fleck haben«.

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