Fr., 17.05.2019

Fixes Internet: Telekom verlegt Glasfaser und baut Verteilerkästen um Altenheersener surfen künftig schneller

Über das schnelle Netz freuen sich (von links) Ralf Hake (Vorsitzender des Bezirksausschusses), Karl-Heinz Wintermeyer, Karl-Heinz Rempe und Josef Breuers von der Telekom und Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm.

Über das schnelle Netz freuen sich (von links) Ralf Hake (Vorsitzender des Bezirksausschusses), Karl-Heinz Wintermeyer, Karl-Heinz Rempe und Josef Breuers von der Telekom und Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm. Foto: Daniel Lüns

Altenheerse (WB/dal). Internetnutzer in Altenheerse sollen künftig schneller im Internet surfen können: Bis zu 250 MBit pro Sekunde sollen dann im Download zu Verfügung stehen, bis zu 40 MBit im Upload. Möglich macht das die Telekom durch Vectoring-Technik.

Dabei gleicht neue Technik in den Verteilerkästen Störungen zwischen den alten Kupferleitungen aus und ermöglicht so schnellere Download- und Upload-Geschwindigkeiten. Bis zum Verteilerkasten in Altenheerse musste aber zunächst eine Glasfaser-Leitung verlegt werden – auf einer Länge von drei Kilometern. Die Strecke wurde mittels Tiefbauarbeiten erschlossen.

Zudem wurde der Verteilerkasten in Altenheerse, er steht an der Ecke Kirchring und Sankt-Georg­straße, mit moderner Technik ausgerüstet. Etwa 180 Kunden in Altenheerse sollen die neue Technik nutzen können. Interessierte, die in den Genuss des schnellen Internets kommen möchten, müssen aber selbst aktiv werden und einen entsprechenden Vertrag buchen. Das gilt auch für Bestandskunden. Die Verträge sollen in Kürze bereitstehen und im Internet, telefonisch oder im Fachhandel gebucht werden können.

Keine Umbauten erforderlich

Umbauten sind dafür nicht erforderlich, erklärt Karl-Heinz Rempe, Regionalmanager der Telekom. »Kunden brauchen womöglich einen neuen Router. Etwa dann, wenn sie bisher ein sehr altes Gerät nutzen, dass die neuen Geschwindigkeiten nicht unterstützt. Aber sonst ändert sich nichts«, sagt Rempe.

Interessierte, die nicht Kunden der Telekom sind, können die neuen Geschwindigkeiten ebenfalls nutzen. »Wir haben hier ein freies Netz gebaut«, erklärt Rempe. Dass bedeute, dass Anbieter für ihre Kunden Kapazitäten einkaufen könnten. In vielen Fällen sei das bereits geschehen. Dazu zählten zum Beispiel die Anbieter Vodafone und 1&1.

Auch für Kunden anderer Anbieter nutzbar

Bislang hat die Telekom mittels der Vectoring-Technik den Kreis Höxter »weitestgehend erschlossen«, erklärt Karl-Heinz Wintermeyer, Teamleiter Produktion Technische Infrastruktur. Brakel und Bad Driburg seien noch nicht erschlossen. »Da bauen wir noch. Aber es kommt«, sagt Wintermeyer. Im Warburger Land waren die Arbeiter bisher auch in Warburg und Borgentreich unterwegs.

Auch die Firma Sewikom sorgt im Kreis für schnelles Internet. Die Fachleute verlegen Glasfaserleitungen. Der Ausbau wird im Rahmen eines Förderprogrammes des Landes NRW gestemmt.

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