Sa., 20.07.2019

Arbeiten in Schweckhausen liegen gut im Zeitplan – Abschluss bis Ende Oktober Schloss-Restaurierer feiern Bergfest

Einen tollen Ausblick haben Arbeiter, die zurzeit auf dem Dach des Wasserschlosses arbeiten. In luftiger Höhe bauen sie dort drei Schornsteine. Den Anfang macht dieses Exemplar, das in der Mitte des Daches steht. Das Gerüst wurde mittlerweile abgebaut. Je ein Schornstein auf der Nord- und der Südseite folgen.

Einen tollen Ausblick haben Arbeiter, die zurzeit auf dem Dach des Wasserschlosses arbeiten. In luftiger Höhe bauen sie dort drei Schornsteine. Den Anfang macht dieses Exemplar, das in der Mitte des Daches steht. Das Gerüst wurde mittlerweile abgebaut. Je ein Schornstein auf der Nord- und der Südseite folgen. Foto: Daniel Lüns

Willebadessen (WB/dal). 2019 Außenrestaurierung, 2020 Innenrestaurierung – diese Pläne hat der Warburger Architekt Lothar Beltz im Februar für Schloss Schweckhausen vorgestellt. Nun ist etwa die Hälfte der Außenarbeiten geschafft – genau nach Zeitplan.

»Der zweiten Bauabschnitt an der Ostseite wird bis Ende kommender Woche fertig«, erklärt Beltz. Dann werde das Gerüst für den nächsten Abschnitt an die Nordseite versetzt. »Da geht’s dann ab 29. Juli mit voller Kraft weiter.«

In der 36. Kalenderwoche soll das Gerüst dann zur Fassade auf der Westseite umziehen, den Schlosshof. Die Arbeiten dort sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Verschiedene Gewerke beteiligt

Zurzeit arbeiten Fachkräfte verschiedener Gewerke an mehreren Baustellen gleichzeitig. Neben dem neuen Putz an der Ostseite des Schlosses fallen dort brandneue Gesimsbänder auf. Die bunt verzierten Holzteile direkt unter dem Dach wurden aufwendig wiederhergestellt.

Besucher sehen auch drei Gauben, die ins Dach gebaut wurden. Früher hatte es an diesen Stellen schon einmal Gauben gegeben, die aber zurückgebaut worden waren.

Kaminschächte werden rekonstruiert

Gleiches gilt für die mächtigen Schornsteine, die um das Jahr 1800 wegkamen: Sie sollen wieder in altem Glanz erstrahlen. Dafür werden auf dem Dach drei neue Schornsteine gebaut. Auch dazugehörige Kaminschächte werden rekonstruiert. An der Nord- und Südseite waren diese nämlich teilweise abgerissen worden.

Im Erdgeschoss arbeitet Horst Schneider zurzeit an den reich verzierten Stuckdecken, die der Künstler auf die Zeit um das Jahr 1760 datiert – der Zeit des Rokokos. »Die Arbeiten sind in einem sehr guten Zustand. Das ist relativ selten«, betont der Restaurator und Stu­cka­teur.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6790414?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851059%2F