Di., 03.12.2019

Neuer Kunstrasenplatz in Peckelsheim offiziell übergeben Kicken auf Kork

Der neue Kunstrasenplatz in Peckelsheim ist am Montag offiziell an den Hauptnutzer, den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen, übergeben worden (von links): Andrea Ressel (SPD), Norbert Stiene-Nymphius (CDU), Hansi Münstermann (ehem. Schulamtsleiter), Hubert Gockeln (CDU), Bürgermeister Hans Hermann Bluhm und PEL-Vorsitzender Manfred Hahne, Georg Rebmann (PEL), Markus Hagemann (CDU), Sigrid Ihmor (SPD) und Schulamtsleiter Stefan Gördemann.

Der neue Kunstrasenplatz in Peckelsheim ist am Montag offiziell an den Hauptnutzer, den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen, übergeben worden (von links): Andrea Ressel (SPD), Norbert Stiene-Nymphius (CDU), Hansi Münstermann (ehem. Schulamtsleiter), Hubert Gockeln (CDU), Bürgermeister Hans Hermann Bluhm und PEL-Vorsitzender Manfred Hahne, Georg Rebmann (PEL), Markus Hagemann (CDU), Sigrid Ihmor (SPD) und Schulamtsleiter Stefan Gördemann. Foto: Jürgen Vahle

Von Jürgen Vahle

Willebadessen (WB). Seit Mitte Oktober wird er schon genutzt, am Montag ist er offiziell seiner Bestimmung übergeben worden: der neue Kunstrasenplatz in Peckelsheim. Erst im Sommer war mit dem Bau begonnen worden.

Mehr als 450.000 Euro hat der neue Sportplatz gekostet. Für die Stadt Willebadessen war es jedoch ein im Vergleich zur Größe der Investition günstiges Projekt. Nur 46.000 Euro kamen aus dem städtischen Haushalt, 340.000 haben der Bund und 69.000 Euro das Land bezahlt.

Bei dem neuen Kunstrasen handelt es sich nach Informationen von Stefan Gördemann, Leiter des Schulverwaltungsamtes, um einen Boden mit besonders langen Fasern, die mit Kork verfüllt sind.

Bodenbelag soll langlebig sein

Dieser Bodenbelag soll besonders langlebig und für die Sportler gelenkschonend sein. In den ersten Jahren ist er nach Auskunft des Herstellers nahezu wartungsfrei, in späteren Jahren muss womöglich Korkfüllung aufgefrischt werden.

Hauptnutzer ist der FC Peckelsheim-Eissen-Löwen

Mit der offiziellen Übergabe an den Hauptnutzer, den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen (PEL), endet in Peckelsheim die wechselvolle Sportplatzbaugeschichte der vergangenen Jahre. 2005 hatte zunächst die bei vielen Gastvereinen gefürchtete Asche ausgedient. Ein Rasenplatz wurde gebaut.

Er galt als einer der besten im Sportkreis, wurde aber auch gehegt und gepflegt. Eine durchgehende Nutzung im Herbst und Frühling war nicht möglich.

Nahezu ganzjährig nutzbar

Als Bund und Land hohe Fördergelder signalisierten, wurde auf Antrag der CDU der Bau eines Kunstrasens beschlossen – obwohl der Naturrasen erst seit wenigen Jahren existierte. „Diese Entscheidung ist auch manchem im Rat nicht leicht gefallen“, berichtet Bürgermeister Hans Hermann Bluhm.

Letztlich hätten die Vorteile des neuen Geläufs aber den Ausschlag gegeben. Er sei eben nahezu ganzjährig von Vereinen und von den Schulklassen nutzbar. Allein elf Fußballteams des PEL, aber auch drei Teams aus Niesen und sieben aus Willebadessen könnten ihn für Training und Spiel nutzen. Zudem soll der Platz dazu dienen, die Integration im Ort durch den Sport zu fördern.

Platz steht auch Hobbygruppen zur Verfügung

Daher steht der Platz auch täglich offen, damit sich in freien Zeiten Hobbygruppen dort treffen können.

Nach Informationen von Stefan Gördemann will die Stadt nach Weihnachten auch einen Trainings- und Nutzungsplan aufstellen, damit alle Sportler ohne Konflikte mit anderen Vereinen oder Mannschaften trainieren können.

Bürgermeister Hans Hermann Bluhm appelliert in diesem Zusammenhang an alle Nutzer, auch Rücksicht auf Nachbarn zu nehmen und vor allem die zur Verfügung stehenden öffentlichen Parkplätze zu nutzen.

Neuer Rasenplatz in Eissen soll im Frühjahr bespielbar sein

Der Bau des neuen Kunstrasens hat sich übrigens auch für den SV Germania Eissen gelohnt. Die traditionsreiche Hibbeke-Kampfbahn, seit Jahr und Tag einer der gefürchtetsten Aschenplätze im Kreis, ist mittlerweile grün. Das Erdreich aus Peckelsheim wurde genutzt, um in Eissen einen Rasenplatz anzulegen. Der wurde mittlerweile auch schon gemäht und soll im Frühjahr dem Fußballsport zur Verfügung stehen.

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