Viele Bürger hissen Flaggen – Auch Europahymne erklingt
Über Ostern ein Fahnenmeer

Warburg/Willebadessen/Borgentreich (WB/vah/auwi/dal). Ein Zeichen der Zuversicht, der Zusammengehörigkeit und ein Dank an die Helfer in der Corona-Krise: In vielen Orten im Warburger Land haben die Bürger zu Ostern Fahnen gehisst. Die Idee dazu hatte in Bühne ihren Anfang genommen – und sich rasch verbreitet.

Montag, 13.04.2020, 21:09 Uhr
In Bühne nahm die Idee ihren Anfang. Dort wurde gleich mehrfach geflaggt.
Foto: Jürgen Vahle

André Rautenberg, Brudermeister der Schützenbruderschaft St. Vitus in Bühne, hatte sich an die Schützen gewandt. Hinter der Idee standen auch die Vereine, Kirchengemeinden, Ortsvorsteher, die Vereinsgemeinschaften und die Ortsbeiräte.

Fahne weht bei Nürnberg

Fahnen wehen zu Ostern

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  • Foto: Jürgen Vahle
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  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: Daniel Lüns
  • Foto: August Wilhelms

„Ich bin total überrascht, dass das solche Wogen gezogen hat“, sagt Rautenberg am Montag. „Das war eine spontane Idee und eigentlich nur für den Ort gedacht.“ Dass nicht nur in Bühne sondern weit darüber hinaus geflaggt wurde, finde er klasse. Sogar ein Bühner Schütze, der bei Nürnberg lebt, habe dort seine Fahne gehisst.

Im ganzen Borgentreicher Land waren viele Fahnen zu finden. In Natzungen erklang auch Musik. Am Ostersonntag war „Freude schöner Götterfunken“ aus Haustüren, Fenstern, Balkonen und Gärten zu hören. Zu der Aktion hatte „Musik am Fenster“ aufgerufen. Das Projekt, das der Volksmusikerbund NRW angestoßen hat, lädt seit Sonntag, 22. März, 18 Uhr, dazu ein, das Lied zu spielen.

Musiker spielen auf

In Natzungen beteiligt sich das unter der Leitung von Markus Tewes – Musiker der „Stage Band“ – stehende Musikensemble seitdem jeden Sonntagabend an der Aktion. Jeweils nach dem um 18 Uhr stattfindenden Angelusgeläut erklingt das Lied. Das Repertoire wurde aber auch schon erweitert.

Im Stadtgebiet Willebadessen wurden viele Fahnen gehisst, aber etwas zurückhaltender. In Engar wurde fast durchgängig geflaggt, in Löwen dagegen etwas weniger.

Nachbarn prosten sich zu

In Warburg hingen die Fahnen flächendeckend in den Ortsteilen. In Germete, dessen Schützenverein die Aktion in Warburg forciert hatte, wurden Samstag um 8 Uhr alle Fahnen, oft auch zu Musik, hochgezogen. Danach unterhielten sich die Nachbarn noch lange über die Straßen hinweg, prosteten sich auf Entfernung mit einem Bier zu und wünschten sich frohe Feiertage.

Auch in der Nachbarschaft wehten Fahnen. Der Schützenbund Büren und viele Orte im Norden des Kreises Höxter sowie in Nordhessen und im Marsberger Raum hatten sich angeschlossen.

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