Mo., 18.05.2020

Gemeindeforstamt Willebadessen will Lücken wieder aufforsten 30 Prozent des Stadtwaldes gefällt

Stürme, Käferbefall und Trockenheit haben dem Willebadessener Stadtwald zugesetzt.

Stürme, Käferbefall und Trockenheit haben dem Willebadessener Stadtwald zugesetzt. Foto: Daniel Lüns

Willebadessen (WB/dal). Naturfreunden, die zurzeit durch die Egge gehen oder fahren, offenbart sich kein schöner Anblick: Großflächige Einschläge im Wald haben Lücken hinterlassen. Baumstümpfe oder Astteile zeugen davon, dass dort einmal ein stolzer Wald stand.

Aufgrund der massiven Schäden durch Stürme, Käferbefall und Trockenheit mussten bisher etwa 30 Prozent der Fläche des Willebadessener Stadtwaldes gefällt werden, erklärt Andreas Becker, Forstamtsleiter der Gemeindeforstamtes Willebadessen.

Etwa 99 Prozent der gefällten Bäume seien Fichten. Insgesamt sei der Willebadessener Stadtwald etwa 1000 Hektar groß. Die großen Lücken sollen aber natürlich nicht bleiben, erklärt Becker: „Diese Flächen werden wieder aufgeforstet, diesmal aber mit verschiedenen Bäumen.“

Gemeindeforstamt setzt zukünftig auf Mischwälder

Je nach Fläche sollen etwa drei bis fünf Arten gepflanzt kommen. Durch das Setzen auf Mischwälder streue man das Risiko. „So sind wir für künftige Ereignisse besser aufgestellt.“

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