Raphael Strauch hat für Willebadessn-Helmern ein neues Kunstwerk geschaffen
Nepomuk-Statue am Kunstplatz enthüllt

Willebadessen (WB). Am Kunstplatz in Willebadessen-Helmern ist eine neue Nepomuk-Statue enthüllt worden. Geschaffen hat sie der bekannte heimische Künstler Raphael Strauch.

Dienstag, 26.05.2020, 11:00 Uhr
Sie haben die neue Nepomuk-Statue am Kunstplatz in Willebadessen-Helmern enthüllt: Ortsbürgermeister Hubert Wannemacher und Künstler Raphael Strauch (rechts). Ein weiterer Beitrag, um Helmern zu einem „Dorf mit Kunst“ weiterzuentwickeln.

Seit dem Jahr 2008 werden vielfältige Aktivitäten entfaltet, um den Ort Helmern zu einem „Dorf mit Kunst“ weiterzuentwickeln. Der Ortsbeirat rund um Ortsbürgermeister Hubert Wannemacher ruft in Zusammenarbeit mit dem heimischen Künstler Raphael Strauch seitdem immer wieder neue Projekte ins Leben, die die Attraktivität des kleinen Dorfes steigern sollen. Neben temporären Ausstellungen von Kunst im Dorf sollen künstlerische Werke auch dauerhaft im Ort ausgestellt werden.

Ein „Dorf mit Kunst“ erschaffen

Neben dem Dorfdenkmal und den Darstellungen der Heimatgeschichte, entstand seit 2018 der neue Kunstplatz direkt an der Helmerte-Brücke, in Reichweite des Rittergutes Helmern (Kilianstraße). Hier wurde der heimischen Landschafts- und Portraitmalerin Aloysia (Wisa) Gräfin von Westphalen (1910-1993) ein Denkmal gesetzt, und eine Ruhebank mit E-Bike-Ladestation lädt zum Verweilen ein. Nun konnte dort mit Hilfe der Förderung durch das Land NRW im Rahmen der Vergabe von Heimatschecks das neue Kunstwerk von Raphael Strauch enthüllt werden.

Zur Einweihung der Statue des Heiligen Johannes Nepomuk hatte Ortsbürgermeister Hubert Wannemacher aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Kreise geladen. Er begrüßte dazu die Ortsbeiratsmitglieder und dankte allen Aktiven für die Mitgestaltung des Kunstplatzes.

Einweihung zunächst im kleinen Kreis

David Georg stellte in einer kurzen Ansprache die geplante zukünftige Entwicklung des Ortes für die nächsten Jahre vor. Ortsbeirat Matthias Gockeln rief das Leben und Wirken des „Brückenheiligen“ Johannes Nepomuk – geboren um 1350 in Pomuk/Tschechien, am 20. März 1393, auf Geheiß des Königs gefoltert und anschließend von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt – in Erinnerung. Schließlich erklärte der Künstler Raphael Strauch die künstlerische Umsetzung der Darstellung des großen Heiligen und Märtyrers.

Zum Abschluss der Einweihungsfeierlichkeiten waren sich alle einig, dass dieses neue Kunstprojekt ein großer Gewinn für Helmern und insbesondere eine Bereicherung für den Kunstplatz darstellt. Nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen soll  noch eine öffentliche Einweihungsfeier erfolgen, an der dann alle Dorfbewohner teilnehmen können.

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