Mi., 25.04.2018

Verkehrsverbund führt im Nahverkehr neuen Service ein Videohilfe an 13 Bahnhöfen in OWL

Infos per Videoschaltung – das soll bald unter anderem in Altenbeken am Bahnhof möglich sein.

Infos per Videoschaltung – das soll bald unter anderem in Altenbeken am Bahnhof möglich sein. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Paderborn/Gütersloh/Minden/Warburg/Bielefeld (WB/bex). Bahnkunden im Nahverkehr können sich ab Jahresende an ausgewählten Bahnhöfen der Region per Videoschaltung Informationen einholen.

Der Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe (NWL) hat jetzt bekannt gegeben, an welchen Stationen in OWL dieser neue Service angeboten wird: Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Minden, Bad Salzuflen, Lage, Steinheim, Hövelhof, Altenbeken, Paderborn, Salzkotten und Warburg. Westfalenweit gibt es diesen Service an 30 Bahnhöfen.

Kunden werden an den speziell ausgerüsteten Automaten per Kamera und Mikrofon live mit einem Berater in einem Callcenter verbunden und können sich so zu Bahnverbindungen oder auch dem Ticketsystem informieren. Der »Persönliche Informationsassistent« (PIA) kommt an Bahnhöfen in Städten mittlerer Größe zum Einsatz, wo es keinen Fahrkartenschalter mehr gibt. Zudem ist PIA ein Zusatzangebot an ausgewählten größeren Bahnhöfen – allerdings nur zu bestimmten Zeiten.

Beratung in Bielefeld, Münster und Hamm

Der NWL nutzt für PIA die Dienstleistungen der Deutschen Bahn. Der Konzern betreibt schon seit einigen Jahren Video-Reisezentren in Kleinstädten verschiedener Bundesländer, bislang jedoch nicht in Nordrhein-Westfalen. Mit den 30 PIA-Standorten soll Westfalen über das dichteste Videoberatungs-Netz bundesweit verfügen, kündigt der NWL an.

An den größten Bahnhöfen in Westfalen – in OWL gehört nur Bielefeld zu dieser Kategorie – werden im Sommer in den Reisezentren eigens kleine Beratungsabteilungen für Nahverkehrskunden eingerichtet, so etwa auch in Münster und Hamm.

122 neue Fahrkartenautomaten

Bereits jetzt werden in Westfalen 122 neue Fahrkartenautomaten sowie 93 Verkaufsstellen im neuen, blauen Design des Westfalentarifs aufgebaut. Diese sollen Kunden einen besseren Service sowie Fahrplanauskünfte in Echtzeit bieten.

Der Westfalen-Tarif wurde zum 1. August vergangenen Jahres eingeführt. Aus bislang fünf Nahverkehrstarifen in Westfalen-Lippe wurde einer für die ganze Region. Mit einem Ausmaß von 19.416 Quadratkilometern ist der Westfalen-Tarif der flächenmäßig zweitgrößte deutsche Gemeinschaftstarif.

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