Lange Staus im Berufsverkehr – Pflanzenschutzmittel droht auszulaufen
Feuerwehr-Großeinsatz in Bad Salzuflen: Traktor kippt auf Bundesstraße

Bad Salzuflen (WB). Großeinsatz für die Bad Salzufler Feuerwehr: In Holzhausen stürzte ein mit 1500 Liter Pflanzenschutzmittel gefüllter Anhänger eines Traktors um, die drohten auszulaufen. Um kurz vor 11 Uhr am Freitagmorgen ging der Notruf auf der Leitstelle Lippe in Lemgo ein.

Freitag, 17.05.2019, 13:52 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 13:54 Uhr
Mittels einer Pumpe wurde der Inhalt des Anhängers in einen anderen Behälter umgefüllt. Foto: Feuerwehr
Mittels einer Pumpe wurde der Inhalt des Anhängers in einen anderen Behälter umgefüllt. Foto: Feuerwehr

Nach ersten Erkenntnissen wollte der 30-Jährige Traktorfahrer von der Sylbacher Straße kommend mit seinem Gespann nach rechts in die Hauptstraße einbiegen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, der Anhänger kippte nach links auf die Straße und touchierte zwei an der Kreuzung wartende Autos. Die Fahrer, ein 83-Jähriger Mann aus Lage sowie ein 68-Jährige aus Bad Salzuflen kamen mit dem Schrecken davon. Der 30-Jährige Traktorfahrer blieb ebenfalls unverletzt. »Oberstes Ziel ist es, dass die Flüssigkeit unter keinen Umständen in die Kanalisation fließt«, sagte Einsatzleiter Axel Sander. Aus diesem Grund wurden durch die Feuerwehr weitere Kräfte des ABC-Zuges Lippe aus Leopoldshöhe und Oerlinghausen, ebenso wie die untere Wasserbehörde und Fachberater Tiefbau wurden hinzugezogen.

Mittels einer Pumpe wurde der Inhalt des Anhängers in einen anderen Behälter umgefüllt. Die Gullys im Umfeld der Einsatzstelle wurde sicherheitshalber abgedichtet. Die beiden Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Aufwendiger gestaltete sich die Bergung des Anhängers. Nach dem Abpumpen wurde ein Kran in Position gebracht, der die Feldspritze wiederaufrichtete.

Die Bundesstraße 239 war von 11 Uhr bis (mindestens) 14.30 Uhr komplett gesperrt. Auf der Hauptverkehrsader zwischen Bad Salzuflen und Lage bildeten sich lange Staus. Die Feuerwehr war mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

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