Die Gemeinschaftsschule heißt nun offiziell »Jacobischule Kalletal«
Neuer Name läutet neue Ära ein

Kalletal (WB). Die Gemeinschaftsschule Kalletal hat nun auch ganz offiziell einen neuen Namen: Sie heißt künftig »Jacobischule Kalletal«. Schulleiter Dr. Eike Stiller überreichte beim Tag der offenen Tür jetzt den Geldpreis an Sven Lüken, den Gewinner des Namenswettbewerbes.

Dienstag, 28.11.2017, 16:15 Uhr aktualisiert: 29.11.2017, 08:13 Uhr
Dr. Eike Stiller überreicht Sven Lüken den Geldpreis für den ersten Preis bei der Namenssuche für die Gemeinschaftsschule Foto: Reiner Toppmöller
Dr. Eike Stiller überreicht Sven Lüken den Geldpreis für den ersten Preis bei der Namenssuche für die Gemeinschaftsschule Foto: Reiner Toppmöller

 

»Ich habe schon vieles gemacht, aber einen Namen noch nie abgegeben. Das ist heute das erste Mal und wir bekommen dafür einen neuen«, freute sich der Schulleiter und läutete damit die Ära der Jacobischule ein. Dr. Stiller wies gleichzeitig darauf hin, dass der neue Name nach dem entsprechenden Ratsbeschluss bereits seit November amtlich geführt werde.

Sven Lüken macht Namensvorschlag

Bis zum Sommer war Sven Lüken, der den siegreichen Vorschlag einreichte, noch selbst Schüler der Gemeinschaftsschule. Es sei ihm eben so eingefallen, entgegnete er auf die Frage, warum gerade diesen Name vorgeschlagen habe.

Mit  der Möglichkeit, sich in Unterrichten und bei den Projektangeboten einen Einblick in den Schulalltag zu verschaffen, hatten die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die im Sommer die Grundschulen verlassen, vor der Preisübergabe Gelegenheit, sich einmal umzuschauen.

Noch ungewohnt im Umgang mit dem neuen Namen hatte Dr. Stiller die Gäste bereits um 9.30 Uhr in der Mensa der Schule begrüßt.

Zuversichtlich in die Zukunft

Trotz einiger Herausforderungen im vergangenen Jahr sei er zuversichtlich, was die Zukunft der Schule angehe, sagte er. Damit spielte er insbesondere auf die umfangreichen Bau- und Renovierungsmaßnahmen an der Schule an. Bürgermeister Mario Hecker klärte im Anschluss über den Stand der Sanierungsmaßnahmen auf, die aufgrund der PCB-Belastungen notwendig geworden sind. Nach seiner Auskunft wurden jetzt gesundheitlich unbedenkliche Werte nach der Sanierung in einem Testraum der belasteten Schule gemessen. »Die Schule ist also sanierungsfähig«, freute er sich über das Ergebnis.

Im Hinblick auch auf die anstehenden Sanierung der Hohenhauser Straße in unmittelbarer Nähe könne er verstehen, wenn Eltern sich die Frage stellen: »Soll ich mein Kind auf einer Baustelle anmelden?« »Dazu kann ich nur sagen, in spätestens zwei Jahren werden die Renovierungs-, Umbau-, und nötigen Baumaßnahmen an der Straße dazu führen, dass wir einen Top-Schulstandort besitzen werden.« Er unterstrich, dass zusätzlich in die schulischen Mittel investiert werde. So sind unter anderem 1,3 Millionen Euro Zuschuss vom Land NRW gekommen, um die Schulen im Kalletal mit moderner IT-Technik auszustatten.

Inwieweit nach der Renovierung der Schulräume alte Gebäudeteile abgerissen werden müssen, darüber wollte Bürgermeister Mario Hecker noch keine Aussagen machen.

 

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