Sa., 13.10.2018

Renate Lübbings »Gestiefelter Kater« in Talle enthüllt »Pfiffikus« als Wegweiser

Sie enthüllen den gestiefelten Kater am Buswendeplatz (von links): Uwe Kordfunke, Herbert Bröker, Dieter Hartwig, Renate Lübbing und Mario Hecker.

Sie enthüllen den gestiefelten Kater am Buswendeplatz (von links): Uwe Kordfunke, Herbert Bröker, Dieter Hartwig, Renate Lübbing und Mario Hecker. Foto: Reiner Toppmöller

Kalletal (WB/rto). Die von der Künstlerin Renate Lübbing geschaffene Skulptur des »Gestiefelte Katers« frei nach Grimms Märchen ist jetzt offiziell bei einer Feierstunde in Talle enthüllt worden. Die Skulptur wurde auf den Namen »Pfiffikus« getauft.

Der Kater ist die bisher aufwendigste Arbeit der Künstlerin und in einem Stück aus PVC gebildet worden. Danach wurde er mehrfach mit Harzmatten überzogen, geschliffen und bearbeitet, bis seine endgültige Form entstand. Ein Jahr später und mit etwa zwei Millionen haarfeinen Strichen zum Leben erweckt, wurde die Figur jetzt präsentiert. Die Dorf- und Vereinsgemeinschaft Talle, in Person von Herbert Bröker, hat ein Fundament erstellt und den Kater an diesem Standpunkt aufgestellt.

Gast aus der Malschule Lage

Ein Ehrengast war auch Doris Stahnke von der Kunst- und Malschule in Lage, wo Renate Lübbing mit ihrem Meisterstück eine Prüfung abgelegt hatte. Am Buswendeplatz am Albernberg begrüßt das Kunstwerk nun die Gäste.

Bürgermeister übernimmt Patenschaft

Bürgermeister Mario Hecker, der auf Wunsch der Künstlerin die Patenschaft bei der Enthüllung übernommen hatte, beglückwünschte nicht nur die Künstlerin, sondern auch das Dorf. »Damit ist Talle nicht mehr nur das Kanzlerdorf, sondern zusammen mit den anderen bereits aufgestellten Werken wirklich zum ›Märchenhaften Dorf‹ geworden«, sagte er.

Bunte Märchenwelt

Im Dorf selbst sind bereits 16 bunte Fliesen für das Dorfgemeinschaftshaus erstellt worden, deren Motive sich an der Märchenwelt der Gebrüder Grimm orientieren. Vor der Feuerwehr in Talle steht außerdem Rumpelstilzchen als Steinskulptur. Am Wendeplatz ziert eine alte Haselnuss unter dem Titel »Taller Berggeister« den Ortseingang. Dort stehen auch die Kopfskulpturen »Homunculus«, »Europa« und die »Taller Sonne«, die sie den Tallern geschenkt hat.

 

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