Mi., 14.08.2019

18 Bands stehen beim dritten »Kalletal rockt« auf der Bühne Aus Wacken nach Lüdenhausen

Zum dritten Mal steigt in Lüdenhausen das »Kalletal rockt«-Open-Air. Kai Schubert (links) und sein Team treffen sich auf dem großen Festivalgelände, um dort Bäume zu schneiden und Zufahrtswege auszubessern.

Zum dritten Mal steigt in Lüdenhausen das »Kalletal rockt«-Open-Air. Kai Schubert (links) und sein Team treffen sich auf dem großen Festivalgelände, um dort Bäume zu schneiden und Zufahrtswege auszubessern. Foto: Reiner Toppmöller

Von Reiner Toppmöller

Kalletal (WB). Zum dritten Mal steigt am 6. und 7. September in Lüdenhausen das »Kalletal rockt«. 18 Bands haben bei diesem Open-Air-Festival ihr Kommen zugesagt. Mehrere Bands waren auch schon beim Festival in Wacken dabei.

Ähnlich wie in Wacken, dem Wallfahrtsort der Heavy-Metal-Szene, wo stets die Feuerwehr-Kapelle aufspielt, soll beim »Kalletal rockt« am Samstag der Fanfarenzug »Blau-Weiss« Kalletal auf der Bühne stehen.

»Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir nehmen derzeit keinen Eintritt und haben den ›Umsonst und draußen‹-Charakter. Wir lassen nicht nur Newcomer-Bands aus der Region OWL, sondern in diesem Jahr auch namhafte Bands aus der ganzen Republik spielen«, sagt Kai Schubert vom Orga-Team. Als Highlight wird unter anderem die Punk-Rock Band »A Date with Mary« auftreten – sie hat erst kürzlich das Voting beim Rock am Ring gewonnen und dort auch gespielt.

Mittelalter-Band tritt auf

Aus Wacken ins Kalletal kommt die Mittelalter-Rock-Band »Ragnaröek«, die dort vor einigen Tagen vor vielen tausend Zuschauern spielte. Auch die Band »Fifth Avenue« aus Hamburg ist in Wacken nicht unbekannt: Sie spielte bereits beim allerersten Wacken-Festival und danach dort noch viele weitere Male.

»Das Festival im Kalletal gibt aber auch Bands aus der Region eine Chance, denn aus diesem Grund wurde das Festival geschaffen«, sagt Daniel König, auf dessen Grundstück, dem Gut Wibiereck, die Veranstaltung stattfindet. Er sagt, dass es rund 120 Bewerbungen für »Kalletal rockt« gegeben habe. »Wir haben auch schon für das nächste Jahr 30 Bewerbungen, das macht uns ein wenig stolz«, ergänzt er.

Bands helfen auf dem Platz

Wie die Veranstalter in Wacken damals starteten, so ist es derzeit auch in Lüdenhausen. Mitglieder der Bands »Paranoiac«, »Paradoxum« oder »Linie 6« helfen nicht nur im Vorfeld, sondern auch an den beiden Veranstaltungstagen. »Ohne deren Hilfe und ohne die gute Unterstützung vieler Firmen vor Ort könnten wir das hier nicht umsonst anbieten«, sagt Kai Schubert.

Er und sein Veranstaltungsteam trafen sich jetzt auf dem Festivalgelände, um Bäume zu schneiden und Zufahrtswege auszubessern. So mussten Bodenunebenheiten entfernt und Schotter für den Bereich der Bühne aufgebracht werden. Besonders gelobt wurde von den Veranstaltern die Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden und der Gemeinde. »Das ist wirklich unkompliziert. Wir haben die Genehmigung bis drei Uhr nachts bekommen. Nun hoffen wir noch auf gutes Festival-Wetter und auf viele Besucher«, so Kai Schubert.

Ein Teil der Einnahmen aus Speisen und Getränken bei diesem Festival wird an den Verein »Made for kids« aus Magdeburg gespendet. Dieser Verein hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, bei Rock- und Metal-Konzerten Geld für krebskranke Kinder und deren Familien zu sammeln.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6847341?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198397%2F2516025%2F