Jacobischule spielt beim »Bobby Car Solar Cup« ganz vorne mit
Dank Leichtgewicht zum Erfolg

Kalletal (WB). Seit einigen Jahren nehmen Schüler der Jacobischule am »Bobby Car Solar Cup« teil. Gleich zwei der mittlerweile sechs Preise konnten sie diesmal mit nach Hause nehmen.

Dienstag, 15.10.2019, 06:03 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 06:10 Uhr
Gemeinsam präsentieren sich die Teams der Jacobi-Schule, die in diesem Jahr erfolgreich beim Bobby Car Solar Cup teilgenommen haben und die im kommenden Jahr für die Schule antreten werden. Lehrer und Sponsoren unterstützen sie. Foto: Reiner Toppmöller
Gemeinsam präsentieren sich die Teams der Jacobi-Schule, die in diesem Jahr erfolgreich beim Bobby Car Solar Cup teilgenommen haben und die im kommenden Jahr für die Schule antreten werden. Lehrer und Sponsoren unterstützen sie. Foto: Reiner Toppmöller

Ohne Kooperationspartner wäre das nicht möglich, deshalb waren auch jetzt bei der Urkundenverleihung wieder die Vertreter zweier Kalletaler Unternehmen dabei. Gemeinsam mit Vertretern der Firma Meyra aus Kalldorf und der Firma Groth aus Hohenhausen wurde der Erfolg in einer Feierstunde gewürdigt. Auch die Firma Brassler aus Lemgo unterstützt die Aktion.

Der »Bobby Car Solar Cup 2019« wurde vom Verband der Ingenieure und der Arbeitsagentur ausgelobt. Beim »Bobby Car Solar Cup« werden die Renngefährte von Elektromotoren angetrieben. Zusätzlich führen sie je einen kleinen Anhänger samt Solarmodul mit sich, um die Energie der Sonne optimal für den Rennerfolg nutzen zu können.

Ein halbes Jahr Bauzeit

Bis zum Rennen bei den Stadtwerken in Bielefeld hatten die Teilnehmer ein halbes Jahr lang eine Menge zu tun. Der Bausatz, bestehend aus einem Bobby Car, dem Solarmodul, Motoren und elektronischen Reglern, musste zu einem renntauglichen Gespann zusammengebaut werden.

Die Teilnehmer aus dem Kalletal bauen unter Anleitung von Auszubildenden das Teilnehmerfahrzeug jedes Jahr in vielen Stunden neu. Finanziert wird das Ganze durch den Förderverein und die Sponsoren. Bei der Planung, Gestaltung und dem Bau des Bobby Cars sollen technische Kreativität und handwerkliches Geschick bewiesen werden. Das zeigt sich am Gerät der Schule in der Verbindung aus einem Kettcar und Resten eines Bobby-Cars. In diesem Jahr war das Fahrzeug auf Grund des erstmaligen Einsatzes von Kunststoffsolarzellen gleich 15 Kilogramm leichter.

Zusammenarbeit mit Unternehmen

Ganz besonders wichtig ist den Ausrichtern auch die Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen. Diese Zusammenarbeit soll dazu führen, dass Schüler die Technik, Berufe und Betriebe aus der Region kennenlernen. Schulleiter Dr. Eike Stiller freute sich über die wiederholte »Super-Mannschaftsleistung« seiner Schüler. »Besonders freue ich mich, dass diesmal auch ein Mädchen dabei gewesen ist.«

Vanessa Rügge war nicht nur Team-Chefin und hat sich um alles gekümmert, sie zeigte auch großes Interesse an Schweißarbeiten. »Nicht nur sie, auch die anderen Teilnehmer würde ich sofort einstellen und ausbilden«, sagte Günter Kreie von der Firma Meyra. Jens Strate von Firma Groth sagte, er bilde bereits Teilnehmer der vergangenen Jahre aus.

Dr. Stiller bedankte sich bei den Partnern und freute sich über die Zusage auch für das nächste Jahr. Die Schüler der Gemeinschaftsschule Hohenhausen, Henry Klassen, Christian Neufeld, Robin Seewald, Torben Sundermann und Vanessa Rügge holten zusammen mit Fahrer Eike Schmidtpott den 3. Platz und den 2. Platz in der Kategorie technische Kreativität und Handwerk.

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