Kalletal und Lemgo arbeiten am „Modellprojekt Smart Cities“
Damit das Leben einfacher wird

Kalletal/Lemgo (WB). Die Bewilligung ist da. Der Bund unterstützt die Gemeinde Kalletal und die Stadt Lemgo mit insgesamt 5,3 Millionen Euro für das „Modellprojekt Smart Cities“. Dabei geht es um die Entwicklung und Umsetzung digitaler Technologien für die Stadtentwicklung. Als nächstes stellen Lemgo und das Kalletal einen Projektmanager für eine Laufzeit von sieben Jahren ein.

Donnerstag, 12.11.2020, 04:30 Uhr
Sie arbeiten federführend am „Modellprojekt Smart Cities“ für Lemgo und das Kalletal (von links): Bürgermeister Mario Hecker (Kalletal), Dennis Ortmeier (Lemgo), Bürgermeister Markus Baier (Lemgo) sowie Olaf Kapelle (Kalletal). Foto: Frank Dominik Lemke
Sie arbeiten federführend am „Modellprojekt Smart Cities“ für Lemgo und das Kalletal (von links): Bürgermeister Mario Hecker (Kalletal), Dennis Ortmeier (Lemgo), Bürgermeister Markus Baier (Lemgo) sowie Olaf Kapelle (Kalletal). Foto: Frank Dominik Lemke

Es geht jetzt um das Sammeln von Ideen und das Entwickeln von Strategien, in Zusammenarbeit mit den Bürgern und Unternehmen des Kalletals und der Stadt Lemgo“, sagt Olaf Kapelle von der Gemeindeverwaltung Kalletal, der zusammen mit Dennis Ortmeier von der Stadt Lemgo das Projekt federführend betreut. In den kommenden zwei Jahren wollen die Partner ein öffentliches Projektbüro in der Innenstadt Lemgo einrichten. Die Stelle für den Projektmanager ist ausgeschrieben.

Kooperation mit der Wissenschaft

Eine Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Institut ist ebenfalls geplant. Das soll die Ergebnisse der nächsten sieben Jahre auswerten und anschließend der Bundesregierung zur Verfügung stellen, damit die gewonnenen Erkenntnisse anderen Ständen und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden können. Was Kalletal und Lemgo entwickeln, soll als Muster für kommende Generationen gelten. Ein gemeinsamer Beirat der Gemeinde und der Hansestadt soll das Projekt ebenfalls unterstützten.

„Kalletal und Lemgo arbeiten schon lange eng zusammen. Deswegen war dieser Schritt nur folgerichtig“, sagt der Bürgermeister der Stadt Lemgo, Markus Baier. Die Digitalisierung soll in den kommenden Jahren helfen, die Lebensqualität zu verbessern. Als Schwerpunkte für die Projektarbeit haben sich die Organisatoren auf fünf Schwerpunkte geeinigt: die Versorgung der Bürger mit guten Lebensmitteln, der Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes, das Thema „Daten.Mehr.Wert“, eine Innovationslandkarte und „integrierte Datenstruktur“ sowie das Stichwort „virtuelles Wohnen“.

Bund gibt 5,3 Millionen Euro Fördermittel

Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Ideen und praktische Umsetzungen sollen bürgernah und in Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft erarbeitet werden. Dann folgt der Aufbau einer Strategie für die Umsetzung. Die Bundesregierung fördert solche Modellprojekte deutschlandweit mit insgesamt 850 Millionen Euro. Kalletal und Lemgo erhalten 5,3 Millionen Euro. „Das ist viel Geld, mit dem wir viel bewegen können“, sagt der Bürgermeister des Kalletals, Mario Hecker. Kalletal und die Stadt Lemgo wenden als Eigenanteil für das Projekt weitere 2,7 Millionen Euro auf. Lemgo übernimmt davon den Löwenanteil, da sich die Aufteilung nach der Einwohnerzahl richtet.

„Wir sind stolz, dass wir Teil des Förderprogramms sind. Wir sind in guter Gesellschaft“, sagt Dennis Ortmeier. In Nordrhein-Westfalen nehmen Städte wie Köln, Kassel und Mönchengladbach teil. Das Kalletal und Lemgo wollen sich an dem Nutzen digitaler Technologien für die Bürger orientieren: Was macht das Leben einfacher, besser, qualitativer? Jeder ist eingeladen sich beteiligen. Dafür entsteht das Projektbüro in Lemgo.

 

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