Bundespräsident besucht Stiftung Eben-Ezer und Studienfonds – mit Video
Frank-Walter Steinmeier auf OWL-Tour

Lemgo (WB/fw/dpa). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) besuchte am Freitag die Stiftung Eben-Ezer in Lemgo. Zudem sammelte er gemeinsam mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) Eindrücke beim Studienfonds OWL.

Freitag, 18.10.2019, 14:21 Uhr aktualisiert: 19.10.2019, 12:06 Uhr
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten und Stiftungsvorsitzendem Prof. Dr. Jürgen Krahl Foto: Studienfonds OWL
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten und Stiftungsvorsitzendem Prof. Dr. Jürgen Krahl Foto: Studienfonds OWL

Der Studienfonds ist ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt der fünf landeseigenen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, um talentierte Studierende zu fördern. Bereits seit 13 Jahren vergibt die hochschuleigene Stiftung Stipendien an leistungsstarke und engagierte sowie an finanziell bedürftige Studierende an den fünf staatlichen Hochschulen in der Region.

Steinmeier war Schirmherr des Studienfonds OWL

Für den in Detmold geborenen und in Brakelsiek aufgewachsenen Steinmeier ist es nicht der erste Besuch beim Studienfonds. Schon im Jahr 2016 – damals noch als Bundesaußenminister – besuchte er die Stiftung. Er übernahm anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Stiftung die Schirmherrschaft und unterstützte eine große Image-Kampagne – damals noch als Außenminister. »Als Bundespräsident konnte er die regional begrenzte Schirmherrschaft nicht mehr weiterführen«, sagte Julia Kralemann, Stellvertretende Geschäftsführerin des Studienfonds.

Als Steinmeier am Freitag mit etwa 25 Minuten Verspätung an der Hochschule eintraf, wurde er von Leiter Jürgen Krahl begrüßt. Anschließend ging es für die Delegation, der auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) angehörte, zu einem Gespräch im kleinen Kreis.

Stiftung und Region haben sich gut entwickelt

Vor der größeren Runde mit etwa 20 Stipendiaten sowie 30 Förderern und Funktionären lobte Steinmeier anschließend nicht nur die Entwicklung der Stiftung, sondern auch die der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe. »Man sollte nicht unterschätzen, was in den letzten 20 oder 30 Jahren in der Region passiert ist. Hier sind Regionen zusammengekommen, die früher wenig oder nichts miteinander zu tun haben«, sagte der Politiker. Diese Entwicklung spiegele sich auch im Studienfonds wieder.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt um 14.40 Uhr in Lemgo an – mit einer kleinen Verspätung von 25 Minuten.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt um 14.40 Uhr in Lemgo an – mit einer kleinen Verspätung von 25 Minuten. Foto: Florian Weyand

Steinmeier trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Lemgo ein

Zuvor besuchte Steinmeier die Stiftung Eben-Ezer in Lemgo. Auf dem Programm stand ein Besuch des Berufskollegs der Stiftung sowie der Austausch mit Lehrenden und Studierenden über Inhalte, Anforderungen und Zukunftsperspektiven sozialer Berufe.

Ihm gehe es vor allem darum, die Wertschätzung der sozialen Berufe in der Öffentlichkeit zu steigern und Vorbehalte auszuräumen. Junge Leute hätten oft die Befürchtung, in diesen Berufen nicht die gleiche Anerkennung wie in technischen Berufen zu bekommen und auch keine Aufstiegschancen zu haben. Er appellierte daran, soziale Berufe nicht von vornherein auszuklammern.

Dritter Bundespräsident im Goldenen Buch der Stadt Lemgo

Anschließend trug sich Steinmeier als dritter Bundespräsident nach Richard von Weizsäcker und Horst Köhler ins Goldene Buch der Alten Hansestadt Lemgo ein.

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