Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zeigt jetzt regelmäßig lichtempflindliche Werke
„Grafik des Monats“: die Porta Westfalica mit Blick auf Minden

Lemgo (WB). Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake besitzt mehr Kunst als es zeigen kann. Seit 1986 sammelt das Haus bemerkenswerte Holzschnitte, Kupferstiche und Zeichnungen. Mehrere tausend Blätter sind dabei inzwischen zusammengekommen.

Dienstag, 04.02.2020, 18:51 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 18:54 Uhr
Die Grafik des Monats: Dr. Heiner Borggrefe, stellvertretender Museumsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, präsentiert das Strack-Werk, das die Porta Westfalica mit Blick auf Minden zeigt. Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Die Grafik des Monats: Dr. Heiner Borggrefe, stellvertretender Museumsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, präsentiert das Strack-Werk, das die Porta Westfalica mit Blick auf Minden zeigt. Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Um auch lichtempfindliche Werke der Öffentlichkeit zeigen zu können, hat das kleine Regionalmuseum in Lemgo innerhalb seiner Dauerausstellung die Abteilung „Grafik des Monats“ eingeführt. „Momentan zeigen wir eine aquarellierte Federzeichnung aus dem Jahr 1826 von Anton Wilhelm Strack, seines Zeichens Hofmaler am Schloss Bückeburg“, sagt Dr. Heiner Borggrefe, stellvertretender Museumsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake.

Veduten waren Stracks Spezialität

So genannte Veduten waren Stracks Spezialität. Das sind wirklichkeitsgetreue Darstellungen eines Ortes oder einer Landschaft. In diesem Fall hat der Künstler die Porta Westfalica mit Blick auf Minden im Bild festgehalten. Gebirge, Bäume, Fluss, Mensch und Tier sind äußerst fein und detailliert dargestellt. Strack war übrigens ein Spross der berühmten hessischen Künstlerfamilie Tischbein. Mit seinen in Kupfer gestochenen und handkolorierten Veduten hat Anton Wilhelm Strack ein genaues Bild der Weserlandschaft hinterlassen

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