Missbrauchsfall Lügde: Einlassung betrifft aber »nicht die eigene Tatbeteiligung«
Hauptbeschuldigter macht erstmals Angaben

Lügde (dpa/WB). Im Fall des massenhaften sexuellen Missbrauchs von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde hat der Hauptverdächtige Andreas V. erstmals Angaben gegenüber den Ermittlern gemacht.

Freitag, 10.05.2019, 12:49 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 15:30 Uhr
Was auf dem Campingplatz geschah, dazu macht Andreas V. bisher noch keine Angaben. Foto: Althoff/Archiv
Was auf dem Campingplatz geschah, dazu macht Andreas V. bisher noch keine Angaben. Foto: Althoff/Archiv

Der Verteidiger des Hauptbeschuldigten (56) habe »eine Einlassung eingereicht«, die allerdings »nicht die eigene Tatbeteiligung betrifft«, teilten die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Detmold auf dpa-Anfrage am Freitag mit.

Darüber hinaus habe der 56-Jährige »keine Angaben zur Sache gemacht.« Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen gaben die Behörden keine konkreteren Auskünfte. Gegenüber dem WESTFALEN-BLATT wollte sich der Verteidiger von Andreas V. nicht äußern.

Dem 56-jährigen Dauercamper und einem Komplizen (33) wird vorgeworfen, mehr als 40 Kinder über Jahre hinweg missbraucht und dabei gefilmt zu haben. Die beiden Männer und ein inzwischen 49-Jähriger aus Stade (Niedersachsen) sitzen in Untersuchungshaft.

Zudem wird gegen weitere fünf Beschuldigte wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs, des Besitzes von kinderpornografischem Material oder Strafvereitelung ermittelt.

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