Fußball: Türkischer SV Horn gewinnt erst im Elfmeterschießen 4:1
Fortuna Schlangen verliert Pokal-Finale

Schlangen (WB). Als Hasan Karaduman den entscheidenden Elfmeter zum 4:1-Sieg im Fußball-Kreispokal-Finale verwandelt, stürzen die Spieler des Türkischen SV Horn jubelnd dem Torschützen entgegen. Die Spieler von Fortuna Schlangen lassen sich nach dem 1:4 enttäuscht auf den Rasen fallen.

Montag, 04.06.2018, 06:00 Uhr
Der Moment der Entscheidung: Hasan Karaduman hat gerade den entscheidenden vierten Elfmeter für den Türkischen SV Horn im Kreispokal-Finale verwandelt. Die TSV-Mannschaft rennt jubelnd auf ihn zu, während bei den Spielern von Fortuna Schlangen im Hintergrund die Enttäuschung zu sehen ist. Foto: Sonja Möller
Der Moment der Entscheidung: Hasan Karaduman hat gerade den entscheidenden vierten Elfmeter für den Türkischen SV Horn im Kreispokal-Finale verwandelt. Die TSV-Mannschaft rennt jubelnd auf ihn zu, während bei den Spielern von Fortuna Schlangen im Hintergrund die Enttäuschung zu sehen ist. Foto: Sonja Möller

Fortuna Schlangen verliert Kreispokal-Finale

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»Die Enttäuschung ist natürlich groß. Auch wenn Elfmeterschießen immer eine Lotterie ist«, spricht der Schlänger Trainer Uwe Hohnhold seinen Spielern nach der letzten Partie der Saison 2017/2018 aus der Seele.

Sein Team hatte sich vorab 120 packende Pokal-Minuten gegen den höherklassigen Favoriten geliefert, in denen ein Ligen-Unterschied selten zu erkennen war. Und die Schlänger hatten etliche Chancen, um das Finale bereits vorher zu entscheiden.

TSV Horn ist in der ersten Halbzeit stärker

Doch von Anfang an: Der Türkische SV Horn war in der ersten Hälfte stärker als Fortuna. »Da war Horn die bessere Mannschaft«, sagt Hohnhold. Trotzdem hielten die Schlänger dagegen. Vor allem den schnellen und brandgefährlichen Markus Witmann hatte die Defensive gut im Griff.

Vor 400 Zuschauern im Stadion an der Sprottauer Straße pfiff der Schiedsrichter den Alleingang von Horns Hasan Karaduman noch ab (32.). Eine Minute später klärte Fortunas Keeper Volkan Capaci in höchster Not gegen Witmann, der auf der linken Seite durch war.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Fortuna Glück: Abermals Karaduman schoss aus kurzer Distanz vorbei (37.). Nach einem weiteren Pfostenschuss konnte Capaci in der 45. Minute einen gefährlichen Angriff abwehren. Mit 0:0 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel dreht Fortuna offensiv auf

Nach dem Seitenwechsel drehte Fortuna dann auch offensiv auf. Nachdem Torwart Capaci eine weitere Möglichkeit von Markus Witmann vereitelte, setzte sich Fortunas Arne Seehrich gegen zwei Gegenspieler durch, zog den Ball aber am TSV-Tor vorbei (50.).

Es war der Auftakt zu weiteren Chancen: Artur Wiegel griff über die linke Seite an. Einen direkten Schuss konnte Horn Keeper parieren. Nach einem sehenswerten Freistoß von Artur Wiegel köpfte Arne Seehrich den Ball Zentimeter über das Tor (65.). Das Glück war nicht mit dem Fortunen-Stürmer, der nur drei Minuten später alleine auf den herauseilenden TSV-Torwart zulief, den gefühlvollen Heber aber erneut über das Tor beförderte.

Die Angriffe auf Horner Seite wurden weniger genau, so dass die Schlänger Defensive rund um Volkan Capaci alles im Griff hatte. Als der eingewechselte Mehmet Yavuz den Ball über die rechte Seite bis zur Torauslinie mitnahm und querlegte, reagierte sein Mitspieler am zweiten Pfosten zu spät (75.). Horn hatte noch zwei Möglichkeiten. Die reguläre Spielzeit endete mit einer Chance von Schlangens Dennis Engelbrecht, der aus der Mitte abzog (90.).

Yannik Vukadinovic schwört sein Team vor der Verlängerung ein

Vor der Verlängerung schwor Fortunas Kapitän Yannik Vukadinovic seine Mitspieler energisch ein. Und die Worte zeigten Wirkung: In den zwei mal 15 Minuten hätten die Schlänger das Spiel entscheiden können. Arne Seehrich zog nach einem sehenswerten Angriff über das Tor (95.). Auch der TSV schoss übers Tor (97.). Als dann die Schlänger den Ball an der langen Ecke Millimeter am Tor vorbei lenkten, ging ein Aufschrei durch die Zuschauer. Markus Witmann kam noch einmal gefährlich über die linke Seite, wurde aber abgewehrt (102.). Drei Minuten später spielte sich Seehrich erneut sehenswert durch, schoss aber aus kurzer Distanz drüber.

In der 117. Minute dann die vermeintliche Erlösung für die Schlänger: Eine Vorlage von Tony Paul Schäfer aus dem Mittelfeld verwandelte Seehrich, allerdings knapp aus dem Abseits.

Im Elfmeterschießen bewies Horns Torwart Robert Kimmel starke Nerven und parierte zwei Elfmeter. Damit ebnete er seiner Mannschaft den Weg zum 4:1-Sieg. Dennis Engelbrecht hatte für Schlangen getroffen.

Uwe Hohnhold steht trotzdem voll hinter seinem Team: »Wir haben alles rausgehauen. Mehr war nicht drin.«

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