Mi., 24.10.2018

Badmöbelhersteller Pelipal baut Versandhalle und strukturiert Betriebsgelände neu Pelipal will weiter wachsen

Auf 1000 Quadratmetern baut der Schlänger Badmöbelhersteller Pelipal derzeit eine neue Versandhalle. Diese schließt sich an die bestehenden Halle an. Um eine Engstelle in der Einfahrt zu vermeiden, soll eine Lärmschutzwand versetzt werden.

Auf 1000 Quadratmetern baut der Schlänger Badmöbelhersteller Pelipal derzeit eine neue Versandhalle. Diese schließt sich an die bestehenden Halle an. Um eine Engstelle in der Einfahrt zu vermeiden, soll eine Lärmschutzwand versetzt werden. Foto: Besim Mazhiqi

Von Sonja Möller

Schlangen (WB). Der Badmöbelhersteller Pelipal möchte sich weiter vergrößern. Das Schlänger Unternehmen baut derzeit an der Hans-Wilhelm-Peters-Straße eine neue Versandhalle und plant zudem die Umstrukturierung des Firmengeländes. Um eine künftig entstehende Engstelle der Zufahrt zur Versandhalle zu vermeiden, will das Unternehmen eine Lärmschutzwand ein Stück versetzen. Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden.

»Wir wollen weiter wachsen«, macht Dr. Jochen Peters, Geschäftsführer der Zentralverwaltung Pelipal, im Gespräch mit der SCHLÄNGER ZEITUNG deutlich. Und das ermöglicht die gerade im Bau befindliche, 1000 Quadratmeter große Versandhalle dem Unternehmen. Mit ihr stellt sich Pelipal auf die gewachsenen Anforderungen der Kunden ein, erläutert Peters.

Mehr Platz für den Versand

Durch die neue Halle gewinnt Pelipal mehr Platz für den Versand, was eine Optimierung der Verladung ermöglicht. Es wird gleichzeitig die neueste Fördertechnik eingebaut.

Die Versandhalle wird derzeit auf dem hinteren Teil des 40.000 Quadratmeter großen Firmengeländes an der Hans-Wilhelm-Peters-Straße gebaut. »Wir investieren insgesamt 2,3 Millionen Euro in den Neubau. Der größte Teil entfällt dabei auf die neue Fördertechnik«, berichtet Dr. Jochen Peters. Diese gebe dem Unternehmen die Möglichkeit, in Zukunft weiter zu wachsen.

Bis Ende des Jahres soll die Halle stehen

Bis Ende des Jahres soll die Versandhalle stehen. Die Fördertechnik soll dann im ersten Quartal 2019 eingebaut werden, schildert Geschäftsführer Peters den Zeitplan: »Wir investieren zudem in den Lärmschutz«, sagt der 39-Jährige. Eine Lärmschutzwand ist bereits gebaut, soll aber nach Abschluss des Hallenbaus in einem Teilbereich ein Stück versetzt werden.

»Die Einfahrt aufs Gelände wird durch die neue Halle verengt. Dadurch können wir die äußere Verladerampe nicht nutzen, da sonst keine Fahrzeuge mehr durchkommen«, erläutert der Pelipal-Geschäftsführer den Hintergrund.

Bebauungsplan S1 muss geändert werden

Um die Lärmschutzwand ein Stück zu versetzen, so dass die Einfahrt der Lastwagen problemlos möglich ist, muss der Bebauungsplan S1 geändert werden. Der Rat der Gemeinde Schlangen hat in seiner jüngsten Sitzung die Einleitung der 10. Änderung im beschleunigten Verfahren beschlossen. Die Gemeinde sei bestrebt, die positive Entwicklung des im Stadtgebiet ansässigen Unternehmens zu fördern, heißt es in der Beschlussvorlage.

»Um der Firma eine zukunftsfähige Betriebsentwicklung zu ermöglichen und den Standort in der Gemeinde dauerhaft halten zu können, besteht die Notwendigkeit zur 10. Änderung des Bebauungsplans S1«, teilt Bürgermeister Ulrich Knorr darin mit.

Durch die allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls ergeben sich laut Verwaltung keine erheblichen Umweltauswirkungen. Die Öffentlichkeit soll die Möglichkeit erhalten, sich in einer angemessenen Frist über die Planung zu informieren und sich dazu zu äußern.

Das Betriebsgelände der Firma Pelipal wird weiter über die Schützenstraße erschlossen. Die derzeitige Industriestraße, die 2012 in Hans-Wilhelm-Peters-Straße umbenannt wurde, soll als öffentliche Straßenverkehrsfläche entwidmet und dem Betriebsgelände zugeordnet werden, teilt die Verwaltung mit.

Auch ein neues Gebäude mit Ausstellungs- und Seminarflächen geplant

Neben der neuen Versandhalle ist gegenüber dem Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude an der Hans-Wilhelm-Peters-Straße ein neues Gebäude mit Ausstellungs- und Seminarflächen geplant. Zudem sind dort nach Angaben der Gemeinde Stellflächen für Autos und zehn Lastwagen vorgesehen.

Neubauten zur Vergrößerung der Produktion, des Lagers und der Versandgebäude sind in verschiedenen Teilen des Firmengeländes geplant. Ein Wassertank zur Versorgung der Sprinkleranlage ist im nordwestlichen Bereich des Betriebsgeländes am Spänebunker verortet.

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