Mo., 26.08.2019

Teichfest des ASV Schlangen zieht hunderte Besucher an – Spannung bei der Floßregatta Lichtspektakel am Ochsensee

Mit einem spektakulären Feuerwerk ist das Teichfest »Ochsensee in Flammen« in Schlangen zuende gegangen. Der ASV hatte für den Höhepunkt des Samstagabends wie im Vorjahr einen Feuerwerk-Experten aus den Niederlanden verpflichtet. Hunderte Zuschauer waren begeistert und applaudierten.

Mit einem spektakulären Feuerwerk ist das Teichfest »Ochsensee in Flammen« in Schlangen zuende gegangen. Der ASV hatte für den Höhepunkt des Samstagabends wie im Vorjahr einen Feuerwerk-Experten aus den Niederlanden verpflichtet. Hunderte Zuschauer waren begeistert und applaudierten. Foto: Sonja Möller

Von Sonja Möller

Schlangen (WB). Der ASV Schlangen verwandelt einmal im Jahr den idyllischen Ochsensee in einen atmosphärisch beleuchteten Ort. Bei sommerlichen Temperaturen hat es am 24. und 25. August hunderte Besucher zum Teichfest gezogen, das mit einem fulminanten Feuerwerk und der beliebten Floßregatta am Sonntag endete.

»Wir haben das Gelände als Kulisse. Das ist unser Vorteil«, sagt ein gut gelaunter ASV-Vorsitzender Christian Liebscher und lässt seinen Blick über See und Vereinsheim schweifen. Hier haben Helfer viele Schwimmkerzen angezündet und auf dem See verteilt, Strahler aufgestellt und Fackeln entzündet. Die Bäume auf der gegenüberliegenden Seite sind grün und braun angestrahlt und spiegeln sich auf der Wasseroberfläche. Dadurch wirkt es fast, als wachsen unter Wasser Bäume.

Auf einer Leinwand aus Wasser, dem so genannten Hydroschild, sind Figuren wie Kreise und Räder zu sehen, die sich bewegen und die Farben wechseln. Dazu läuft Musik. Zuständig dafür ist Stefan Bunse, der seit Jahren der DJ des Teichfests ist und das Hydroschild steuert. Ganz neu sind übrigens vier Gespenster, die in der Luft zu schweben scheinen und immer wieder ihre Farbe wechseln. Und manchmal tauchen sie auch nur einzeln auf.

Gemütliche Atmosphäre rund um den Ochsensee

Rund ums Vereinsheim haben die Mitglieder des Angelsportvereins eine gemütliche Festatmos­phäre geschaffen. Es gibt Sitzgelegenheiten mit Blick auf den See, eine Tanzfläche und ausreichend Verpflegung. Das scheint den Besuchern zu gefallen, die sich bis in den späten Abend am See unterhalten und tanzen.

Um 22 Uhr wird Christian Liebscher dann auf die Schulter getippt: »Wann startet denn das Feuerwerk?«, will eine Besucherin wissen. Doch der ASV-Vorsitzende bleibt seiner Linie treu: »Das wird nicht verraten.« Um 22.20 Uhr fliegt die erste Rakete gen Himmel. Die Hobbyfotografen haben sich da bereits für ihr Stativ einen Platz am Ufer gesichert.

Der ASV hat auch in diesem Jahr einen Niederländer für das Feuerwerk verpflichtet. »Ein absoluter Geheimtipp«, sagt der ASV-Vorsitzende. Und tatsächlich setzt das Feuerwerk mit immer neuen Effekten Maßstäbe. Immer mehr bunte Lichter erhellen den Himmel. Die Zuschauer staunen und sind begeistert: Am Ende spenden sie spontan Applaus.

Blaubarschbuben gewinnen Floßregatta

Am 25. August endete das Teichfest mit der beliebten Floßregatta. Sieben Teams stellen sich der Her­ausforderung, mit dem Floß einmal den Ochsensee zu durchqueren, an Land zu schwimmen, die Glocke zu läuten und wieder zurück zum Ufer zu paddeln. Das Ganze auf Zeit und – zum Vergnügen der Zuschauer – gegen ein anderes Team. Da wird schonmal gegenseitig gestichelt, wenn ein Konkurrent völlig aus der Richtung fährt. Als sich zwei Floße direkt am Start verkeilen, drücken sich die Eggefohlen irgendwann schwungvoll von den Flying Horses ab und drängen sie somit ab.

Ihren Vorsprung nutzen die Fohlen, die Zuschauer fordern jedoch Strafsekunden, die Moderator Christian Liebscher dann auch verteilt. Alles nicht ganz ernst gemeint. Hier geht’s um den Spaß, nicht ums Gewinnen!

Am Ende jubeln die Blaubarschbuben des ASV, die sich im Finale gegen den Elefantenjagdverein durchgesetzt haben. Im Halbfinale ausgeschieden sind die VfL-Handballer alt und der SFC Bad Lippspringe. Daneben sind noch die VfL-Handballer jung, die Flying Horses und die Eggefohlen angetreten. Übrigens wurde der Vorjahresrekord um 30 Sekunden unterboten.

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