Mi., 11.12.2019

Rat entscheidet Donnerstag – Eintrittspreis für Freibad noch stabil Abwassergebühr soll steigen

In die Steuerungstechnik der Kläranlage Schlangen muss investiert werden. Aber auch die Unterhaltungskosten fallen sehr ins Gewicht. Hierzu zählt vor allem die Entschlammung des Schönungsteiches der Kläranlage an der Schützenstraße.

In die Steuerungstechnik der Kläranlage Schlangen muss investiert werden. Aber auch die Unterhaltungskosten fallen sehr ins Gewicht. Hierzu zählt vor allem die Entschlammung des Schönungsteiches der Kläranlage an der Schützenstraße. Foto: Uwe Hellberg

Von Uwe Hellberg

Schlangen (WB). Den Schlängern steht eine Gebührenerhöhung ins Haus. Der Gemeinderat muss an diesem Donnerstag, 12. Dezember, über einen Anstieg der Abwassergebühr entscheiden. Die Anhebung soll aber moderat ausfallen. Auch der Besuch des Freibades Schlangen wird wohl teurer, allerdings erst in 2021.

Steigende Kosten auch in kommenden Jahren zu erwarten

Die Gebührenkalkulation der Gemeindewerke Schlangen sieht eine Anhebung beim Schmutzwasser um 25 Cent pro Kubikmeter vor. Die Niederschlagswassergebühr und die Grundgebühr für Schmutzwasser sollen hingegen unverändert bleiben. Als Grund der Erhöhung werden gestiegene Unterhaltungskosten angeführt. Vor allem die einmaligen Aufwendungen für die Entschlammung des Schönungsteiches der Kläranlage Schlangen fallen laut Beschlussvorlage für den Rat ins Gewicht. Um den Anstieg der Gebühren abzumildern, soll für die einmaligen Aufwendungen Geld aus einer Gebührenrückstellung entnommen werden. Weil Grundstücksanschlussleitungen kontinuierlich untersucht werden müssten, sei bei der Kanalunterhaltung auch in den kommenden Jahren mit steigenden Kosten zu rechnen.

Investiert werden muss laut Gemeindewerken in die Kläranlage: Die Steuerungstechnik soll erweitert, die Zulaufmessung und die Waschpresse erneuert werden. Außerdem sind Investitionen für den Schmutzwasserkanal im Gewerbepark Schlangen, für die Erweiterung der Druckentwässerung der Brunnenstraße und für den Bau des Regenrückhaltebeckens in Oesterholz-Haustenbeck vorgesehen. Die Investitionen können ohne Kreditaufnahmen finanziert werden.

Sollte der Gemeinderat der Empfehlung folgen, würden die Schmutzwassergebühren für 2020 so aussehen: Verbrauchsgebühr 2,69 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser, Grundgebühr 3,60 Euro pro Monat und Grundstücksanschluss. Die Niederschlagswassergebühr bliebe bei 0,52 Euro pro Quadratmeter Veranlagungsfläche.

Beckenfolie wird ausgetauscht und Solaranlage saniert

Die Eintrittspreise des Freibades für das kommende Jahr 2020 sollen unverändert bleiben. Für 2021 ist aber eine Erhöhung vorgesehen. Für das kommende Jahr sind der Austausch der defekten Beckenfolie und die Sanierung der Solaranlage geplant. Zuschüsse sind beantragt und sollten bewilligt werden. Für die Solaranlage muss ein Teilkredit aufgenommen werden. Für 2021 ist vorgesehen, die Beckenumrandung zu erneuern, um Qualität und Attraktivität des Bades zu steigern. Für diese Maßnahme sollen die jährlichen Investitionszuschüsse verwendet werden.

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