Gauseköte: Auftrag zur Sanierung soll in Kürze vergeben werden
„Positives Signal“

Schlangen (WB). Gute Nachricht in Sachen Gauseköte: Der Auftrag zur Sanierung der wichtigen Verbindungsstrecke zwischen Detmold und Schlangen soll in Kürze vergeben werden.  Das geht aus einem Schreiben des Landesbetriebs Straßen NRW hervor. 

Samstag, 23.05.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 24.05.2020, 20:08 Uhr
Die Gauseköte ist nach einem Erdrutsch seit Januar 2019 gesperrt. Foto: Uwe Hellberg
Die Gauseköte ist nach einem Erdrutsch seit Januar 2019 gesperrt. Foto: Uwe Hellberg

Rainer Brinkmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Regionalrat Detmold, hatte sich bei der Behörde nach dem aktuellen Stand in Sachen Gauseköte erkundigt. In seiner Antwort teilt Straßen NRW mit, dass die Submission der öffentlichen Ausschreibung Anfang Mai erfolgt sei. Mit Hochdruck werde nun daran gearbeitet, die Aufträge für die Böschensanierung noch im Mai zu vergeben. Es werde nach wie vor das Ziel verfolgt, die Verbindungsstrecke so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freizugeben.   

Seit Beginn der Sperrung der Gauseköte setzen sich Landrat Axel Lehmann, Schlangens Bürgermeister Ulrich Knorr, der SPD-Landtagsabgeordnete Dennis Mael­zer und Rainer Brinkmann für die Öffnung der wichtigen Verbindungsstrecke ein. „Gut, dass es jetzt endlich los geht. Es wird auch Zeit, dass das Land jetzt den nächsten Schritt macht, denn die Pendler wurden lange genug vertröstet. Wir hatten bereits im vergangenen Herbst, kurz nach Antragstellung, grünes Licht für den Umbau gegeben“, sagt Lehmann. „Die Antwort ist ein positives und wichtiges Signal für die von der Sperrung betroffenen Pendler und Anwohner“, ergänzt Knorr. „Wir sind guter Dinge, dass es wie geplant weiter geht und die Gauseköte schnellstmöglich wieder befahren werden kann“, sagt Dennis Maelzer.

Wie mehrfach berichtet, hatte es 2015 einen Erdrutsch an der Landesstraße  937 gegeben. Wegen der Gefahr weiterer Erdrutsche ist die wichtige Verbindungsstraße zwischen Detmold und Schlangen seit 25. Januar 2019 dauerhaft gesperrt. Bohrungen hatten schwierige Bodenverhältnisse zutage gefördert. Für die Sanierung der Gauseköte, bei der in einem aufwendigen Verfahren die Böschung saniert werden muss, hat das Land rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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