Jugendzentrum organisiert Rap-Projekt für Jugendliche
In Schlangen steht ein „Haus am See“

Schlangen (WB). Mit jeder Menge Hintergrundwissen über die Jugendkulturen Hip Hop, Rap und viel Technik im mobilen Tonstudio war die Rapschool NRW nach Schlangen gereist, um mit den Jugendlichen ein Musikstück aufzunehmen und zu produzieren. Dabei stand nicht nur der Rap im Vordergrund, sondern auch die Technik.

Samstag, 29.08.2020, 05:55 Uhr aktualisiert: 29.08.2020, 06:02 Uhr
Rappernachwuchs in Aktion mit (hinten von links) Sebastian Fritzemeier (Jukulex Exteral), Joachim Woite (Offene Kinder- und Jugendarbeit Schlangen und Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum) sowie (rechts) Daniel Schneider (Rapschool NRW) mit einem Teil der Projektgruppe. Foto:
Rappernachwuchs in Aktion mit (hinten von links) Sebastian Fritzemeier (Jukulex Exteral), Joachim Woite (Offene Kinder- und Jugendarbeit Schlangen und Thomas Mahlmann (zdi-Zentrum) sowie (rechts) Daniel Schneider (Rapschool NRW) mit einem Teil der Projektgruppe.

Das „Haus am See“ von Peter Fox war der erste Titel, der im Jugendzentrum Schlangen und beim JuKulEx im Extertal von den jugendlichen Besuchern gecovert und produziert wurde. Und nach der Coverversion, ging es gleich an das erste eigene Stück. In „Wunderbar“ rappen dabei nicht nur die Jugendlichen, auch die Mitarbeiter der Jugendzentren Joachim Woite und Sebastian Fritzemeier mussten vor das Mikrofon.

Nächstes Projekt ist schon gebucht

„Ein tolles Projekt! Das hat auch mir richtig Spaß gemacht“, meint Joachim Woite, Leiter der offenen Kinder-und Jugendarbeit Schlangen. „Wir arbeiten viel in den Bereichen Kunst und Kultur und haben sogar eine eigene Band. Da bot sich dieses Projekt einfach an. In Zukunft möchten wir solche Angebote im Bereich der offenen Jugendarbeit dauerhaft etablieren.“

„Das Projekt mit den Jugendzentren fand im Rahmen unserer Reihe „Klappe zu“ mit dem Thema Medientechnik statt. Wir versuchen so Jugendliche für diese Technik zu begeistern, damit diese später einen Beruf oder ein Studium in dieser Richtung wählen. Normalerweise bieten wir diese Projekte den Schulen an. Dies ist das erste Mal, dass wir mit Jugendzentren zusammen gearbeitet haben, und das hat sehr gut geklappt“, teilt Thomas Mahlmann vom zdi-Zentrum Lippe MINT mit.

Und die Jugendlichen? Die waren so begeistert, dass das nächste Projekt in den Herbstferien gleich gebucht wurde.

Die Projektreihe „Klappe zu!“ wird mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

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