Verdi macht im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes weiter Druck
Warnstreiks an kommunalen Krankenhäusern

Düsseldorf/Bad Oeynhausen (dpa). In Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstagmorgen Warnstreiks an zahlreichen kommunalen Krankenhäusern begonnen. Nach Angaben von Verdi starteten mit der Frühschicht beispielsweise in Aachen und Dortmund Aktionen.

Donnerstag, 21.04.2016, 08:25 Uhr aktualisiert: 21.04.2016, 08:30 Uhr
Die Warnstreiks am Donnerstag sind Teil eines bundesweiten Aktionstages im öffentlichen Dienst. Foto: dpa/Stefan Sauer (Symbolfoto)
Die Warnstreiks am Donnerstag sind Teil eines bundesweiten Aktionstages im öffentlichen Dienst. Foto: dpa/Stefan Sauer (Symbolfoto)

Die Gewerkschaft hat das Personal von insgesamt etwa 50 kommunalen Kliniken und Einrichtungen der kommunalen Landschaftsverbände in NRW zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Sie geht davon aus, dass Tausende Beschäftigte daran teilnehmen. Die medizinische Versorgung der Patienten sei aber sichergestellt, es gebe Notdienste in Absprache mit dem Arbeitgeber.

In Köln (10 Uhr), Dortmund (10.30 Uhr) und Bad Oeynhausen (11 Uhr) sind am Vormittag Kundgebungen und Demonstrationszüge geplant. Die Warnstreiks sind Teil eines bundesweiten Aktionstages im öffentlichen Dienst. Verdi fordert für die Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld. Den bisherigen Vorschlag der Arbeitgeber von drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre lehnt Verdi ab.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3946523?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F
Seehofer für «volle Härte» gegen Antisemitismus
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei einer Pressekonferenz.
Nachrichten-Ticker