GOP Entertainment Group stellt neue Varieté-Shows im Kaiserpalais zusammen
Drei Uraufführungen hintereinander

Bad Oeynhausen  (WB). Wenn die Varieté-Show »Le club« am Himmelfahrtstag erstmals im GOP-Kaiserpalais zu sehen ist, geht damit für die Regisseure Markus Pabst und Pierre Caesar ein anstrengender Probenmarathon zu Ende: Denn vor Ort hatten sie nur drei Tage Zeit, um einzelne Programmelemente für die Premiere in der Kurstadt zusammenzusetzen.

Donnerstag, 05.05.2016, 14:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2016, 19:31 Uhr
Einen Eindruck afrikanischer Lebensfreude wollen die Regisseure Pierre Caesar (links) und Markus Pabst mit ihrer Show »Le club« vermitteln. Dabei setzen sie auf authentische Requisiten wie Fotos von Malick Sidibé oder einen Rock aus Kaugummi-Papier. Foto: Malte Samtenschnieder
Einen Eindruck afrikanischer Lebensfreude wollen die Regisseure Pierre Caesar (links) und Markus Pabst mit ihrer Show »Le club« vermitteln. Dabei setzen sie auf authentische Requisiten wie Fotos von Malick Sidibé oder einen Rock aus Kaugummi-Papier. Foto: Malte Samtenschnieder

Ganz bei Null mussten die Regisseure und ihr Künstlerensemble nach der Ankunft im Kaiserpalais aber nicht beginnen. »Wir haben vorher eine Woche in Berlin geprobt«, sagt Markus Pabst. Dort machte sich das Team die Infrastruktur der Kreativschmiede »Base Berlin« zunutze, zu deren Gründungsmitgliedern Markus Pabst und Pierre Caesar gehören.

Die Beteiligten der Show »Le Club« kommen aus verschiedenen afrikanischen Staaten oder haben zumindest afrikanische Wurzeln. Markus Pabst: »Es sind allesamt starke Charaktere, die das Thema ›Afrika‹ in der Show sehr selbstbewusst verkörpern.«

Um den Akrobaten und Musikern Gelegenheit zu geben, sich so frei wie möglich zu entfalten, haben die Regisseure für das neue Varieté-Programm ein Szenario gewählt, das nicht einengt. »Zen­traler Ort ist ein Club, in dem junge Menschen aufeinander treffen«, erläutert Markus Pabst. Hier prallten beispielsweise traditionelle afrikanische Musik und Akrobatik sehr moderner Lesart aufeinander.

Besondere Accessoires runden die Show ab

»Für ›Le club‹ wurde extra ein besonderes Bühnenbild angefertigt«, sagt Pierre Caesar. Gleiches gelte für das Lichtdesign. Beides sei während der Proben in Berlin nicht vorhanden gewesen und könne erst im Kaiserpalais in die zuvor verabredeten Abläufe integriert werden. Pierre Caesar: »Teilweise machen es die räumlichen Gegebenheiten aber erforderlich, dass wir zum Beispiel einige Übergänge anpassen müssen.« Das sei ein wichtiges Thema, da die Show »Le club« ohne Moderator auskomme.

In der Show ist afrikanische Musik zu hören.

In der Show ist afrikanische Musik zu hören. Foto: Samtenschnieder

Glaubt man den Schilderungen der Regisseure, dürfen sich die Besucher des neuen Programms auf so manche Überraschung gefasst machen. So werden in Ghana hergestellte Kleidungsstücke etwa aus Kaugummi-Papier und Spülmaschinen-Tabs zu sehen sein. Als ins Auge fallende Accessoires spielen zudem Lady-Gaga-Schuhe mit dicker Plateau-Sohle – jedoch aus Steinen gefertigt – eine Rolle.

»Wir wären glücklich, wenn wir mit unserer Show erreichen könnten, dass die Zuschauer mit offenem Mund verfolgen, was vor ihnen auf der Bühne passiert, und dass sie ihre Alltagsprobleme für eine gewisse Zeit hinter sich lassen «, betont Markus Pabst.

Auf der Suche nach der Wiege der Lebensenergie

Ähnlich äußert sich Werner Buss. »Mit ›Le club‹ machen wir uns auf den Weg nach Afrika – zur Wiege des Lebensgefühls und der Lebensenergie«, sagt der künstlerische Direktor der GOP Entertainment Group. Er freue sich sehr, dass in diesem Jahr außer »Le club« auch die Shows »La luna« und »Impulse« im Kaiserpalais ihre Premiere feiern, bevor sie in den anderen Häusern der GOP-Gruppe zu sehen sind.

Werner Buss ist künstlerischer Direktor der GOP Entertainment Group.

Werner Buss ist künstlerischer Direktor der GOP Entertainment Group. Foto: Samtenschnieder

»In Bad Oeynhausen sind die Bedingungen für Uraufführungen optimal«, sagt Werner Buss. Mit 7,6 Metern habe die Bühne eine mittlere Höhe – dies sei eine gute Voraussetzung, um Bühnenbilder zu entwickeln. Mit dem Oeynhausen Saal verfüge das Kaiserpalais zudem über einen zweiten, parallel nutzbaren Probenraum.

Auch die Voraussetzungen im Hinblick auf das Catering und die Unterbringung der Künstler seien sehr gut. Nicht zuletzt spiele noch das sehr bunt gemischte Publikum in Bad Oeynhausen eine Rolle. »Wenn es gelingt, die Zuschauer im Ehrfurcht einflößenden Ambiente des Kaiserpalais’ zu begeistern, dann schaffen wir das auch an den anderen Spielorten«, betont Werner Buss.

Eintrittskarten für »Le club« zu gewinnen

Das WESTFALEN-BLATT verlost dreimal zwei Eintrittskarten für das GOP-Kaiserpalais. Die Tickets müssen für den Besuch der neuen Varieté-Show »Le club« eingelöst werden. Diese ist vom 5. Mai bis zum 3. Juli in Bad Oeynhausen zu sehen.

Sie möchten Tickets gewinnen? Dann beantworten Sie folgende Frage: Die Show »Le club« will afrikanisches Lebensgefühl vermitteln. Woraus beziehen Sie Ihre Lebensenergie?

Senden Sie Ihre Antwort – versehen mit Name, Adresse und Telefonnummer – per Post an das WESTFALEN-BLATT, Klosterstraße 24, 32545 Bad Oeynhausen, per E-Mail an oeynhausen@westfalen-blatt.de oder per Fax an Telefon 05731/251531. Einsendeschluss ist am 7. Mai.

Die Eintrittskarten werden unter allen vollständigen Einsendungen verlost. Die Gewinner werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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