Publikum feiert neue Varieté-Show »Le club« im Kaiserpalais mit tosendem Applaus
Afrikanische Lebensfreude steckt an

Bad Oeynhausen (WB). Auf afrikanische Lebensfreude pur dürfen sich die Besucher der neuen Varieté-Show »Le club« im GOP-Kaiserpalais freuen. Mit einer beeindruckenden Ensembleleistung haben die auch für sich genommen in ihren jeweiligen Disziplinen hervorragenden Akteure das Publikum der Pressepremiere fasziniert.

Dienstag, 10.05.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.05.2016, 06:02 Uhr
Wenn Lawrence Mensah bunt bemalte Wannen über seinen verschiedenen Körperteilen kreisen lässt, schauen die Varieté-Besucher gebannt zu. Der 27-Jährige aus Ghana entpuppt sich als Meister seines Faches. Foto: Malte Samtenschnieder
Wenn Lawrence Mensah bunt bemalte Wannen über seinen verschiedenen Körperteilen kreisen lässt, schauen die Varieté-Besucher gebannt zu. Der 27-Jährige aus Ghana entpuppt sich als Meister seines Faches. Foto: Malte Samtenschnieder

Das Konzept von Markus Pabst und Pierre Caesar ging auf. Im Vorfeld hatten die beiden Regisseure angekündigt, den an ihrer Show »Le club« beteiligten Künstlern genügend Raum zur Entfaltung ihrer starken Charaktere einzuräumen. Von dieser Freiheit machten alle Mitwirkenden von der ersten bis zur letzten Minute Gebrauch.

»Le club« im GOP-Kaiserpalais

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Wie ein roter Faden zog sich die packende Live-Musik der vierköpfigen Combo aus Burkina Faso durch das Programm. Sängerin Awa Diarra und ihre Kollegen lieferten insbesondere das musikalische Fundament für ekstatische Tanzeinlagen der Senegalesinnen Mame Diarra Mbaye und Adama Hawa Sow Ep Bodian.

Doch auch die Besucher bezogen die Musiker bei einem kurzen Percussion-Workshop mit auf den Tischen bereitgelegten Klanghölzern, Rasseln und Co mit ein. Spätestens danach konnte sich niemand mehr den monotonen, geradezu beschwörenden Rhythmen entziehen, so dass es sicher nicht weiter verwundert, dass die mitreißende Show in einem tosenden, nicht enden wollenden Schlussapplaus mündete.

Unerwartete Bilder und Stimmungen auf der Bühne

Doch eins nach dem anderen. Mit Hilfe der Akrobaten aus Suriname, Äthiopien, den USA, Kolumbien, Südafrika und Ghana ließen Markus Pabst und Pierre Caesar unerwartete Bilder und Stimmungen auf der Bühne entstehen. Als cooler Basketballer gab sich Michael Evolution. Sogar im Liegen ließ er drei im Schwarzlicht leuchtende Lederkugeln scheinbar mühelos durch die Luft sausen.

Girma Tsehai und Tarik Usman stellten ihr Talent auf unterschiedliche Weisen zur Schau. Höhepunkt ihrer Darbietungen war aber sicherlich ein gemeinsamer Auftritt am Vertikal-Pole. Scheinbar ohne jede Kraftanstrengung führten sie dabei jegliche Gesetze der Schwerkraft ad absurdum. Michele Clarke begeisterte mit einer schillernden Hula-Hoop-Nummer. Mit selbst leuchtenden oder angestrahlten Reifen zauberte sie magische Bilder auf die Showbühne.

Ein gespanntes Tau war das zentrale Element bei Angel Caycedo Cassiera Seiltanz-Darbietung. Es diente als Ausgangspunkt für manchen halsbrecherischen Sprung. Zu den beeindruckendsten Momenten des etwa zweistündigen Programms zählten aber sicherlich die Auftritte von Jade Lee Petersen. Ob am Boden oder am Vertikaltuch – bei seiner effektreichen Kontorsion erweckte der Südafrikaner den Eindruck, als verfüge er über keine Knochen, die seine Bewegungsfreiheit einschränken.

Inszenierung mit viel Liebe zum Detail

Mit sehr viel Liebe zum Detail hatten Markus Pabst und Pierre Caesar auch die Übergänge zwischen den einzelnen Darbietungen inszeniert. Hier gab es in den unterschiedlichsten Aha-Momenten so manches zum Staunen – und gelegentlich auch Schmunzeln.

Mit tosendem Applaus machte das Publikum deutlich, dass der Funke afrikanischer Lebensfreude durchaus übergesprungen war.

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