»Komm-Tour« führt Innenminister Ralf Jäger nach Volmerdingsen
Für das Ehrenamt im Sattel

Bad Oeynhausen (WB). Zehn Städte in drei Tagen – dieses Pensum hat sich NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) für seine »Komm-Tour« durch den Regierungsbezirk Detmold vorgenommen. Am Donnerstag hat der 55-Jährige Volmerdingsen besucht. Und er wollte den Abschied von der Kurstadt scheinbar, so lange es ging, hinauszögern.

Freitag, 20.05.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 20.05.2016, 06:02 Uhr
An der Grenze zwischen Bad Oeynhausen und Löhne hat Bürgermeister Achim Wilmsmeier (links) NRW-Innenminister Ralf Jäger in Em­pfang genommen. Von dort führte die Tour über Volmerdingsen bis an die Grenze zu Porta Westfalica. Foto: Malte Samtenschnieder
An der Grenze zwischen Bad Oeynhausen und Löhne hat Bürgermeister Achim Wilmsmeier (links) NRW-Innenminister Ralf Jäger in Em­pfang genommen. Von dort führte die Tour über Volmerdingsen bis an die Grenze zu Porta Westfalica. Foto: Malte Samtenschnieder

»Der Innenminister möchte noch mehr von Bad Oeynhausen sehen. Bitte passen Sie die Fahrradroute entsprechend an.« Mit diesem Wunsch trieb Ralf Jägers Öffentlichkeitsreferent Denes Kücük dem Bad Oeynhausener Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich am Donnerstagmittag zunächst einige Schweißperlen auf die Stirn. Doch mit Hilfe der Navigations-App auf seinem Handy gelang es diesem kurzfristig, die Route anzupassen.

An der Stadtgrenze zwischen Löhne und Bad Oeynhausen hatte Bürgermeister Achim Wilmsmeier den Gast aus Düsseldorf zuvor in Em­pfang genommen. Von dort aus ging es zunächst weiter zum Heuerlingshaus in Volmerdingsen. Hier erwarteten die Volmser Heimatfreunde den Innenminister.

Würdigung für bürgerschaftliches Engagement

NRW-Innenminister Ralf Jäger in Bad Oeynhausen

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»Als die Anfrage aus Düsseldorf kam, wen der Innenminister während seiner Ehrenamtstour in Bad Oeynhausen besuchen kann, war uns klar, dass unbedingt die Volmser Heimatfreunde in Frage kommen«, sagte Volker Müller-Ulrich. Immerhin habe der Verein 2014 für sein bürgerschaftliches Engagement den Ehrenamtspreis der Stadt Bad Oeynhausen erhalten.

»Es ist uns eine Ehre, Sie heute bei uns willkommen zu heißen. Derart hohen Besuch hatten wir noch nie«, sagte Dieter Spehr bei der Begrüßung des Innenministers am Heuerlingshaus. Dort gab der erste Vorsitzende der Volmser Heimatfreunde Ralf Jäger einen Überblick über die Vereinsgeschichte. Anfang der 1970er Jahre, als die Heimatfreunde noch nicht als Verein organisiert gewesen seien, habe es eine erste Teilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« gegeben.

259 Mitglieder tragen die Vereinsarbeit mit

Die Vereinsgründung 1986 stehe im Zusammenhang mit der Restaurierung des Backhauses. »Sie war Voraussetzung dafür, dass wir Zuschüsse von der Stadt erhalten konnten«, sagte Dieter Spehr. Bald darauf habe es ein erstes Backfest gegeben. Weitere Meilensteine seien die Instandsetzung der Knick­siek-Mühle und des Heuerlingshauses sowie der Umzug der Heimatstube in die Volmser Stube gewesen.

»Das alles konnten wir nur durch viele Spenden umsetzen«, sagte Dieter Spehr. Auch tatkräftige Ehrenamtliche seien vorhanden. »Wir haben zur Zeit 259 Mitglieder. Es ist allerdings schwierig, Jüngere für die Vereinsarbeit zu begeistern«, sagte der Vorsitzende der Volmser Heimatfreunde.

Ralf Jäger lobte das Engagement der Vereinsmitglieder. »Sie übernehmen wichtige Aufgaben, die die Stadt sonst nicht leisten könnte«, sagte der Innenminister. Es sei ihm ein persönliches Bedürfnis, sich für das Engagement zu bedanken und die Arbeit der Ehrenamtlichen so wertzuschätzen. Nach dem Zwischenstopp in Volmerdingsen führte die Tagestour in einem nun erweiterten Bogen über Porta Westfalica zum Tagesziel in Vlotho.

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