70 Fahrzeuge auf dem Museumshof zu bewundern
Oldtimertreffen: glänzende Ansichten

Bad Oeynhausen  (WB). Blitzender Chrom und wohl geformte Kotflügel haben die Herzen der Besucher beim dritten Oldtimer-Treffen auf dem Museumshof höher schlagen lassen. 70 Old- und Youngtimer reihten sich auf dem Gelände im Siekertal aneinander.

Montag, 23.05.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 23.05.2016, 14:22 Uhr
Johannes Assfalg, Generalbevollmächtigter der Maternus-Klinik, fährt mit seinem Oldtimer der Marke Austin-Healey, Baujahr 1966, auf dem Gelände des Museumshofes vor. Foto: Lydia Böhne
Johannes Assfalg, Generalbevollmächtigter der Maternus-Klinik, fährt mit seinem Oldtimer der Marke Austin-Healey, Baujahr 1966, auf dem Gelände des Museumshofes vor. Foto: Lydia Böhne

»Ich bin wirklich überrascht, so viele Autos hatten wir noch nie«, sagte Mitorganisator Norbert Koch von der Mühlengruppe. »Man meint gar nicht, wie viele Schätze noch in den Garagen schlummern.« Er vermute, dass die Faszination an den historischen Fahrzeugen darin begründet liegt, dass man noch selbst daran arbeiten kann. »Bei modernen Autos kann man nur noch Teile austauschen. An Oldtimern kann man hingegen selbst schrauben und basteln«, sagte Koch.

Technische Raffinessen

Oldtimertreffen auf dem Museumshof

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Viel verändern musste Ulrich Pieper an seinem Oldtimer, Baujahr 1948, zum Glück noch nicht. »An der Nash 600 ist noch alles original«, erläuterte der Eigentümer. Über einen Bekannten war er auf den Wagen aufmerksam geworden und hatte gleich zugeschlagen. »Vor Jahren hatte ich bereits einen 1953er Käfer, und wenn man einmal einen Oldtimer hatte, gibt es kein zurück mehr«, betonte Pieper. Seinen jetzigen Wagen des amerikanischen Herstellers »Nash Motors«, der heute nicht mehr existiert, bietet der Herforder sogar zur Vermietung für Hochzeitsfahrten an.

Neben dem Design der historischen Schätze legte Besucher Horst Garthoff auch ein besonderes Augenmerk auf die technischen Raffinessen der Fahrzeuge. »Mich beeindruckt besonders der DKW 1000s«, verriet er. »Der Zweitakt-Motor ist etwas, was es in dieser Form heute gar nicht mehr gibt«, fügte Garthoff hinzu. Seit dem Jahr 2002 gehört das Fahrzeug dem Bad Oeynhausener Wolfgang Lokamp. »Meine Eltern sind damals ebenfalls so einen Wagen gefahren. Ich habe sogar, wie damals bei uns, eine Mecki-Figur auf dem Armaturenbrett stehen«, bemerkte Lokamp.

»Den Porsche würde ich auch gerne fahren«

Von den herausgeputzten Karosserien und den Geschichten dahinter ließen sich auch Maik Schöne, sein Sohn Jonas (11) und Onkel Lutz Schöne begeistern. »Auf diese Weise kann man den Nachwuchs noch mit Dingen aus dem eigenen Jahrgang erfreuen«, sagte Maik Schöne. »Mir gefällt der Porsche von 1981 am besten. Den würde ich auch gerne fahren«, meinte Jonas. »Aber natürlich nur im klassischen Porsche-Rot.« So viel Staunen machte offenbar auch Appetit. Doch auch dafür war gesorgt. So konnten die Besucher Kaffee und Kuchen im Schatten genießen.

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