Aufwertung der Infrastruktur – Sportstätte bekommt Namen »Sparkassen-Arena«
FCO-Vereinsheim: Im Juli ist Baubeginn

Bad Oeynhausen (WB). Dirk Göhner ist optimistisch. Der Vorsitzende des Fußballclubs Bad Oeynhausen (FCO) geht davon aus, dass mit dem Neubau des Vereinsheimes am Stadion Mindener Straße im Juli begonnen werden kann. Klar ist auch: Das Sportplatzgelände mit Kunstrasenplatz soll vom 1. Juli an den Namen »Sparkassen-Arena« tragen.

Freitag, 03.06.2016, 06:00 Uhr

Für den Verein und die Stadtsparkasse (SSK) als Partner des auf zehn Jahre angelegten Namens-Sponsoringpaketes – Volumen 100 000 Euro – steht der Name außer Frage. »Zur Zeit liegt der Vertrag bei der Stadt zur Prüfung«, erklärt Göhner. Seit 17 Jahren ist der 54-Jährige Vorsitzender des FCO.

Wie berichtet, ist die finanzielle Unterstützung durch die SSK wesentlicher Baustein des Projektes. Der Neubau verfolgt vor allem das Ziel, die Infrastruktur für die Sportler rund um den Kunstrasenplatz der Stadt zu verbessern. So wird beispielsweise die Zahl der Umkleidekabinen von zwei auf vier verdoppelt (siehe Infokasten). Göhner: »Die alten Umkleiden und das Gebäude sind in wirklich desolatem Zustand.« Derzeit gehe es vor allem um die Ausschreibung für das Bauvorhaben und die letzten Schritte auf dem Weg zur Finanzierung: »Bisher etwa zehn Unternehmen unterstützen unser Vorhaben. Weitere Förderer sind willkommen. Dazu werde ich noch weitere Gespräche führen«, erklärt er. Die ersten Aufträge für Gewerke sind laut Göhner mittlerweile vergeben.

Entzerrung des Trainingsbetriebes

Bedeutung bekommt das neue Vereinsheim besonders im Winter, wenn die Rasenplätze für die Sporttreibenden vieler Vereine gesperrt sind. Göhner: »Beim Trainingsbetrieb vom späten Nachmittag bis in den Abend hinein sind dann oft drei Mannschaften parallel auf dem Gelände.« Das neue Vereinsheim trage deutlich zur Entzerrung des Trainingsbetriebes bei, weil die Kapazitäten umfangreicher würden. Zuletzt wurde das Gelände neben dem FCO auch von den Vereinen SCOB, SuS Wulferdingsen, FC Assyrian, RW Rehme, TuS Victoria Dehme, TuS Lohe und TuS Bad Oeynhausen genutzt. Göhner: »Wir vom FCO wollen, dass der Sport insgesamt profitiert.« An einem Trainingsabend im Winter waren in der Vergangenheit oft etwa 80 bis 100 Spieler auf der Anlage.

Nicht nur aber vor allem auch Eltern sollen nach seiner Vorstellung die Möglichkeit haben, das Training ihrer Kinder zur Winterzeit auch vom Versammlungsraum des neuen Vereinsheimes aus, versehen mit einer großen Glasfront zum Sportplatz, verfolgen zu können. »Im Vereinsheim wird man dann sicher auch einen Kaffee, ein Kaltgetränk oder ähnliches bekommen können«, meint Göhner. Es soll voraussichtlich dienstags, donnerstags und freitags während der Trainingseinheiten ehrenamtlich betrieben werden. Göhner: »Unterstützen können uns alle Vereinsmitglieder. Auf diesen ehrenamtlichen Einsatz hoffen wir.«

Fertigstellung bis zum Rückenrundenstart 2017

Bereits im Frühjahr diesen Jahres ist die benachbarte alte OTC-Halle abgerissen worden, die zu einem kleinen Teil auf der Fläche stand, auf der jetzt neu gebaut werden soll. Göhner: »Wir gehen derzeit von einem halben Jahr Bauzeit aus, so dass das Vereinsheim zum Start der Rückrunde Anfang des Jahres 2017 fertig sein könnte.« Mit dem erweiterten Platzangebot auf neuestem technischen Standard soll es dann auch Geschichte sein, dass Spieler nur noch kalt duschen können, weil die Heizungsanlage nicht genug Energie aufbringen kann, um ausreichend warmes Wasser zur Verfügung zu stellen.

Das benachbarte alte Gebäude mit den maroden Umkleiden, im Jahr 1965 erbaut und im Eigentum der Stadt, bleibt stehen. Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich sagte dazu auf Anfrage: »Die Räume können im Rahmen des Sportbetriebes zu Abstellzwecken genutzt werden.« Das sei von praktischem Nutzen für den Betrieb auf einer solchen Sportanlage.

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