Sommerfest der Kleinkunst auf der Aqua Magica lockt 1400 Besucher an
Hier zünden nicht nur die Pointen

Bad Oeynhausen/Löhne (WB). Von Pantomime bis Kabarett, von Artistik bis Seemannsmusik – mit einem facettenreichen Programm hat das Sommerfest der Kleinkunst am Samstagabend etwa 1400 Besucher begeistert.

Montag, 13.06.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 13.06.2016, 07:56 Uhr
Wenn Moritz Neumeier aus dem Nähkästchen plaudert, bleibt seinen Zuhörern oft das Lachen im Hals stecken. So auch beim Sommerfest der Kleinkunst. Nach so mancher Unverfrorenheit sieht sich der Kabarettist mit Zwischenrufen aus dem Publikum konfrontiert. Foto: Malte Samtenschnieder
Wenn Moritz Neumeier aus dem Nähkästchen plaudert, bleibt seinen Zuhörern oft das Lachen im Hals stecken. So auch beim Sommerfest der Kleinkunst. Nach so mancher Unverfrorenheit sieht sich der Kabarettist mit Zwischenrufen aus dem Publikum konfrontiert. Foto: Malte Samtenschnieder

Sommerfest der Kleinkunst auf der Aqua Magica

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»Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein«, sagte Organisator Michael Scholz im Gespräch mit dieser Zeitung. Bereits zum zweiten Mal in Folge habe das Wetter während der traditionellen Veranstaltung auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände der Städte Bad Oeynhausen und Löhne perfekt mitgespielt. Michael Scholz: »Diesmal ist der Kartenverkauf an der Abendkasse sogar noch besser gelaufen als im Vorjahr.« Er sei deshalb optimistisch, dass die Veranstaltung – hoffentlich wieder mit Hilfe der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen und der Berolina-Klinik als Sponsoren – 2017 fortgesetzt werde.

Vor allen Bühnen bilden sich Menschentrauben

Das hohe Interesse am Sommerfest der Kleinkunst war für viele Besucher bereits bei der Parkplatzsuche spürbar. Ähnlich groß war der Andrang später vor den über die gesamte Aqua Magica verteilten Bühnen. Dort bildeten sich immer neue Menschentrauben.

Wer optimale Sicht auf das Geschehen erhaschen wollte, musste schon mal das Ende einer Show schwänzen, um bei der nächsten in der ersten Reihe zu sitzen oder zumindest zu stehen.

Jeder Kleinkunstfan kommt auf seine Kosten

Beim Bummel über das weitläufige ehemalige Landesgartenschaugelände kam wohl ziemlich jeder Kleinkunstliebhaber auf seine Kosten. Piky Potus jonglierte nicht nur mit Hüten und brennenden Keulen, sondern in einem haarsträubenden Sprachenmischmasch auch mit Worten. Dennoch setzten immer neue Assistenten aus dem Publikum seine Anordnungen widerspruchslos um.

Keine Wahl hatten die Zuschauer des skurrilen Alt-Herren-Trios »Three of a kind«. Spätestens als sich die Mannsbilder einen Jungen aus dem Publikum unter die Arme klemmten, hätte wohl so mancher Gast lieber Reißaus genommen.

Angesichts der verbalen Unverfrorenheiten, die er seinen Zuhörern um die Ohren haute, war das auch bei Moritz Neumeier der Fall. Unter dem Titel »Für die Jahreszeit zu laut« ätzte Kabarettist Jess Jochimsen ebenfalls drauf los. Faszinierend: Seine musikalisch-literarischen Betrachtungen dauerten oft nur wenige Momente.

Besucher haben Lachtränen in den Augen

Vergleichsweise harmlos ging es bei Herrn Niels zu. Wenn der Gummimensch seine Knochen schlottern ließ, animierte dies das Publikum dennoch zu lang anhaltendem Applaus. Gleiches galt für Hans Krügers »Holzfeuerwerk«. Immer neue Raketen, Wunderkerzen und Fontänen in Laubsägekurs-Klapp-Ausführung trieben den Besuchern die Lachtränen in die Augen. Ähnlich beim »Tom & Jerry«-Comicstrip des Duos Desolato. Auch hier blieb kein Auge trocken.

Den Schlusspunkt unter ein abwechslungsreiches Programm setzten Nagelritz und die Fischforscher. Ihnen gefiel es so gut auf der Naturbühne, dass sie die Auftrittszeit deutlich überzogen.

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