Seniorenresidenz vorübergehend ohne Trinkwasser – Feuerwehr leistet Abhilfe
Wasserrohrbruch an der Weserstraße

Bad Oeynhausen (WB). Ein Wasserrohrbruch an der Weserstraße hat am frühen Sonntagmorgen für Aufregung gesorgt: So waren unter anderem etwa 70 Bewohner  der unlängst eingeweihten Seniorenresidenz an der Weserstraße vorübergehend von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten.

Montag, 25.07.2016, 06:00 Uhr
Bereits um 2.45 Uhr meldet die Polizei den Stadtwerken Bad Oeynhausen, dass es einen Wasserrohrbruch an der Weserstraße gibt. Bei einer ersten Bestandsaufnahme stellt sich heraus, dass sich die schadhafte Stelle unter einem Baum befindet. Nun ist Improvisieren gefragt, um austretendes Wasser zu verhindern und die normale Trinkwasserversorgung wiederherzustellen . Foto: Malte Samtenschnieder
Bereits um 2.45 Uhr meldet die Polizei den Stadtwerken Bad Oeynhausen, dass es einen Wasserrohrbruch an der Weserstraße gibt. Bei einer ersten Bestandsaufnahme stellt sich heraus, dass sich die schadhafte Stelle unter einem Baum befindet. Nun ist Improvisieren gefragt, um austretendes Wasser zu verhindern und die normale Trinkwasserversorgung wiederherzustellen . Foto: Malte Samtenschnieder

»Wir sind gegen 2.45 Uhr von der Polizei darüber informiert worden, dass es in der Nähe der neuen Seniorenresidenz an der Weserstraße einen starken Wasseraustritt im Bereich der Fahrbahn gibt«, sagte Wilhelm Stuke, Vorarbeiter bei den Stadtwerken Bad Oeynhausen, am Sonntagmorgen im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Bruchstelle sei lokalisiert worden. Sie könne aber nicht ohne Weiteres erreicht werden.

»Zuvor muss ein Baum gefällt werden«, erklärte Wilhelm Stuke. Dessen Wurzelwerk habe das Wasserrohr vermutlich beschädigt. Bevor der Baum gefällt und anschließend das störende Wurzelwerk herausgefräst werden könne, seien aber einige Vorbereitungen zu treffen, die erst in den nächsten Tagen erfolgen könnten.

Improvisieren ist angesagt

Um den Schaden kurzfristig in den Griff zu bekommen, war deshalb Improvisieren angesagt. »Wir sind gegen 3.30 Uhr am Einsatzort angekommen«, sagte Alex Kräkker von der Baufirma Kuntemeier. Gemeinsam mit seinem Kollegen Walter Segoda baggerte er das Wasserrohr neben der Bruchstelle frei.

»Wir haben die defekte Verbindung vorübergehend unterbrochen«, sagte Alex Kräkker. Dadurch sei gewährleistet, dass kein Wasser mehr unkontrolliert austreten könne. Die Seniorenresidenz werde nun durch das Rohrnetz vor der Bruchstelle versorgt, zwei ebenfalls betroffene Privathäuser durch das Rohrnetz dahinter. »Ich hoffe, dass bis zum Mittag alles entsprechend funktioniert«, betonte Alex Kräkker.

Freiwillige Feuerwehr speist Trinkwasser ein

In der Zwischenzeit sorgte die Freiwillige Feuerwehr für die Trinkwasserversorgung der Bewohner der Seniorenresidenz. »Wir sind gegen 7.30 Uhr an der Einsatzstelle eingetroffen«, sagte Volker Eickhoff im Gespräch mit dieser Zeitung. Er ist Zugführer des dritten Brandabschnitts. Unterstützt von 20 Einsatzkräften der Löschgruppe Eidinghausen-Wöhren habe er dafür gesorgt, dass Trinkwasser aus einem wasserführenden Fahrzeug der Feuerwehr über die Feuerwehreinspeisung in das Seniorenzentrum gepumpt werden konnte. Volker Eickhoff: »So konnten auf den einzelnen Etagen für alle Bewohner Gefäße mit Wasser gefüllt werden.« Nach zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet.

Keine Beeinträchtigungen für Residenz-Bewohner

»Als ich um 6 Uhr zum Dienstantritt gekommen bin, hatten Feuerwehr und Stadtwerke die Lage bestens im Griff«, sagte Bianca Gennrich im Gespräch mit dieser Zeitung. Sie ist Hauswirtschaftsleitung im Seniorenzen­trum an der Weserstraße. Die Einsätzkräfte hätten sie umfassend über den Wasserrohrbruch informiert. Zu spürbaren Beeinträchtigungen für Bewohner sei es ihres Wissens nicht gekommen. Bianca Gennrich: »Es ist toll, wie schnell hier Hilfe geleistet worden ist.«

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