Bauarbeiten für FCO-Vereinsheim laufen in Kürze an
Spatenstich in der Arena

Bad Oeynhausen(WB). Der nächste Schritt zum neuen FCO-Vereinsheim mit angeschlossenen Anlagen für die Sportler ist gemacht. Nach einem Empfang und vor dem Saisonstart der Fußballer mit dem Bezirksliga-Lokalderby gegen TuS Lohe (5:2 für den FCO/Lokalsport) wurde der erste Spatenstich symbolisch vollzogen.

Montag, 15.08.2016, 06:00 Uhr
In den nächsten Tagen sollen die Arbeiten für das neue FCO-Vereinsheim mit den angeschlossenen Einrichtungen für den Sportbebetrieb starten. Den symbolischen ersten Spatenstich haben unter den Augen der Gäste der Veranstaltung (von links) Dirk Göhner, seit 17 Jahren Vorsitzender des FCO, die erste stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting, Sparkassen-Vorstand Rainer Janke und Architekt Marco Rinne vollzogen. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll das Gebäude errichtet werden. Foto: Claus Brand
In den nächsten Tagen sollen die Arbeiten für das neue FCO-Vereinsheim mit den angeschlossenen Einrichtungen für den Sportbebetrieb starten. Den symbolischen ersten Spatenstich haben unter den Augen der Gäste der Veranstaltung (von links) Dirk Göhner, seit 17 Jahren Vorsitzender des FCO, die erste stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting, Sparkassen-Vorstand Rainer Janke und Architekt Marco Rinne vollzogen. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll das Gebäude errichtet werden. Foto: Claus Brand

»Die Finanzierung steht zu 100 Prozent«, sagte FCO-Vorsitzender Dirk Göhner an die Gäste gerichtet. Das heißt: 70 Prozent der Gelder für das gut 300000 Euro teure Bauvorhaben steuern die Stadt mit einem Beitrag aus der Sportförderpauschale, die Stadtsparkasse, die weiteren Sponsoren und der FCO bei. Das Kreditinistitut hat sich (wie berichtet) für 100000 Euro auf zehn Jahre die Namensrechte für die Sparkassen-Arena gesichert. Göhner: »Den Rest finanzieren wir über ein Darlehn. Ich hoffe aber, dass wir in diesem Zusammenhang weitere Sponsoren gewinnen können.«

Besonderer Tag für den Verein

Sparkassen-Vorstand Rainer Janke erläuterte noch einmal die Beweggründe seines Hauses für das besondere finanzielle Engagement (siehe Infoleiste) und unterstrich, dass die sonstige Breitensportförderung der Stadtsparkasse deshalb keine Abstriche werde hinnehmen müssen. Er lobte den Einsatz des FCO, Sponsoren für den Sport zu gewinnen. Das Ergebnis komme auch anderen Vereinen zu Gute. Das Stadion an zentraler Stelle sei aus Sicht der Stadtsparkasse eine gute Wahl für das Sponsoring und damit für den Standort der Sparkassen-Arena.

Göhner verlas einen Gruß von Prof. Dr. Reiner Körfer, ehemals Ärztlicher Direktor am Herz- und Diabeteszentrum, und derzeit auch Aufsichtsratsvorsitzender von Borussia Mönchengladbach: »Es ist schade, dass sich der FCO etwas nach unten bewegt hat. Ich denke mit der neue Arena und dem neuen Ambiente geht es wieder aufwärts.« Vielleicht sei es in absehbarer Zeit möglich, dass Gladbach ein Spiel, zum Beispiel in der Vorbereitung für die Saison, in Bad Oeynhausen austrage.

Den ersten Spatenstich nannte Göhner einen besonderen Tag für den FCO. »Es ist ein Ereignis, an dem viele Menschen mitgearbeitet haben.« Mit dem Engagement der Sparkasse und der anderen Sponsoren könne man die Sportanlage »jetzt perfektionieren«. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt, auch mit Blick auf die Kunstrasenplätze, die im Jahr 2014 in Betrieb genommen wurden. Ein Gruß galt auch Nachbar Bernd Fennel, der mit dem Projekt Ärztehaus das Umfeld ebenso aufwerte. Als »Aushängeschild in der Stadt« bezeichnete die erste stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting die Sportanlage in ihrer zukünftigen Form. Sie sagte: »Bei Betrachtung der vorhandenen Umkleidemöglichkeiten wird deutlich, dass diese kaum noch ihren Zweck erfüllen.«

Sponsoren und Förderer

Die Zahl der Aktiven, die von der Verbesserung der Infrastruktur der Anlage profitieren, schätzte Göhner auf etwa 250 aus den Reihen des FCO sowie noch einmal jeweils eine stattliche Zahl aus den anderen fünf Vereinen, die in den Wintermonaten die Anlage nutzen werden. Es sind Sportler der Vereine SCOB, SuS Wulferdingsen, RW Rehme, TuS Viktoria Dehme, TuS Lohe und TuS Bad Oeynhausen. Das alte Gebäude, 1965 erbaut, bleibt nach Angaben der Stadt stehen. Der FCO hofft, es weiter nutzen zu können, auch als Abstellmöglichkeit im Sportbetrieb.

Neben Stadtsparkasse und Stadt gehören aktuell diese Firmen zu den Sponsoren/Förderern des Projektes: Porta Fenster, Mercedes Bollmeyer, Lingemann, Denios, Porta Möbel, Chemie-Plast, Kögel-Bau, Hammer, WEZ, Fliesen Peußner sowie ein weiteres Unternehmen, das nicht genannt werden möchte.

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