Mi., 11.07.2018

Dirk Klöpper (52) leitet die Polizeiwache Bad Oeynhausen Zurück in der Kurstadt

Er ist der Neue: Dirk Klöpper übernimmt die Führung der Wache an der Blücherstraße. Er ist zweifacher Familienvater.

Er ist der Neue: Dirk Klöpper übernimmt die Führung der Wache an der Blücherstraße. Er ist zweifacher Familienvater. Foto: Philipp Bülter

Von Philipp Bülter

Bad Oeynhausen (WB). 36 von bislang 52 Lebensjahren verbrachte er beruflich bei der Polizei: Mit dem Mindener Dirk Klöpper führt erneut eine erfahrene Kraft die Wache in Bad Oeynhausen. Der Erste Polizeihauptkommissar arbeitete jahrzehntelang bei Spezialeinheiten – und kennt sich auch in der Kurstadt aus.

Anfang der 1990er Jahre lebte Dirk Klöpper für einige Jahre in Bad Oeynhausen. »Die Stadt ist mir damals ans Herz gewachsen, sie gefällt mir richtig gut. Die Bürger habe ich als aufgeschlossen und ehrlich wahrgenommen«, sagte der 52-Jährige gestern im Zuge seiner Amtseinführung.

Klöpper ersetzt Bernd Marsch, der wie berichtet nach zehn Jahren als Wachleiter in Bad Oeynhausen in den Ruhestand geht. Der 60-Jährige habe seinem Nachfolger »ein gut bestelltes Haus hinterlassen«, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann, der Dienstvorgesetzter der Kreispolizei ist. Er wünschte Marsch, »dass Sie nun Ihren Ruhestand genießen können und viel davon haben«. Niermann betonte, dass es »einen nahtlosen Übergang« der Leitungsposition in Bad Oeynhausen gegeben habe.

Neue Herausforderungen

Seit etwa einer Woche hat Dirk Klöpper, der auch von Bürgermeister Achim Wilmsmeier herzlich begrüßt wurde, die Verantwortung für 36 Kolleginnen und Kollegen inne. Die Wache an der Blücherstraße ist die zweitgrößte im Mühlenkreis, nach Angaben des Kreises nahmen die Beamten hier im vergangenen Jahr 5900 Einsätze wahr. Klöpper, früher begeisterter Handballer und im linken Rückraum aktiv, ist »dankbar, dass ich als Nicht-Behördenangehöriger das Vertrauen für diese Führungsposition ausgesprochen bekommen habe«. Die Polizei sei heute vor andere und ebenso vor mehr Herausforderungen als zu seiner Anfangszeit vor mehr als drei Jahrzehnten gestellt. Klöpper nannte als Beispiele die umfassenden Einsätze am jährlichen Vatertag oder das erhöhte Aufkommen häuslicher Gewalt. »Ich will jetzt erst mal alle Kollegen kennenlernen und mir dann Schwerpunkte für meine Arbeit setzen«.

Nur so viel: Die Menschen in der Kurstadt sollten die »schnelle Einsatzbetätigung« der Polizei bemerken und sich auch bei Veranstaltungen wie der nahenden Innenstadtfete an diesem Freitag und Samstag »sicher fühlen«.

Abwechslungsreiche Karriere

Klöpper nahm mit 16 Jahren in Schloß Holte-Stukenbrock seine Ausbildung bei der Polizei auf. In der Kölner Innenstadt war der zweifache Familienvater anschließend im Wachdienst tätig und wirkte nach einem Fachhochschulstudium 20 Jahre lang bei verschiedenen Spezialeinheiten in Bielefeld. Dort arbeitete Klöpper auch in der Führungsstelle im Bereich Gefahrenabwehr/Einsatz (GE) und wechselte später »ganz bewusst« in den Wachdienst am Bielefelder Kesselbrink. Dirk Klöpper: »Das war eine lehrreiche Zeit.« Der Polizeiberuf biete aus seiner Sicht eine große Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten.

Dass die Wache in Bad Oeynhausen wie berichtet seit etwa einem Jahr nachts ohne Innendienst auskommen muss, habe sich die Führung »kritisch angeschaut«, wie Mathias Schmidt, Leiter der Direktion GE, betonte. »Wir haben keine Beschwerden festgestellt. Diese Struktur kann deshalb so bestehen bleiben.«

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