So., 09.12.2018

Schlechtes Wetter: Freigabe der Nordumgehung in Bad Oeyhausen etwas verzögert – mit Videos Der Verkehr rollt auf der neuen A 30

Gegen 11 Uhr rollen die ersten Autos über die Nordumgehung.

Gegen 11 Uhr rollen die ersten Autos über die Nordumgehung. Foto: Malte Samtenschnieder

Bad Oeynhausen (WB/mcs/cb). »Das Wetter im Moment ist der Super-Gau.« So hat Sebastian Felgenhauer, Projektleiter für die A30-Nordumgehung, am Sonntag um 8.30 Uhr begründet, dass die Entscheidung über die im Tagesverlauf geplante Verkehrsfreigabe der A30 von Rehme in Richtung Löhne zunächst vertagt wurde. Am Ende wurde aber alles gut: Gegen 11 Uhr rollten die ersten Autos.

»Wir hoffen, dass sich das Wetter im Tagesverlauf beruhigt«, sagte Sebastian Felgenhauer am Morgen im Gespräch mit dieser Zeitung. Es werde jede Regenpause genutzt, um die Arbeiten voranzutreiben. Sowohl in Rehme als auch im Löhner Kreuz ständen die Baufirmen Gewehr bei Fuß. Der Optimismus zahlte sich aus: Gegen 11 Uhr rollten die ersten Autos über die neue Trasse von Rehme in Richtung Löhne.

Der Festakt zur Freigabe der A30 war bereits drei Tage zuvor über die Bühne gegangen.

Freigabe zunächst nur in Richtung Osnabrück

In einem ersten Schritt soll zunächst der Verkehr aus Richtung A2 kommend in Richtung Osnabrück rollen. Ein Sonntag war gewählt worden, da an diesem Wochentag der Schwerlastverkehr außen vor ist. Sebastian Felgenhauer: »Vor dem Südportal des Dehmer Tunnels, auf dem Abschnitt der Nordumgehung, der an den dortigen Zubringer anschließt, müssen nur einige Absperrungen entfernt werden und einige andere überschaubare Arbeiten erledigt werden. Das ist bei jedem Wetter möglich.«

Während diese Arbeiten erfolgten, wurde der Übergang vom Zubringer zur neuen Nordumgehung durch Fahrzeuge von Straßen NRW abgesperrt, die mit Lichtzeichenanlagen ausgestattet sind. Mit blinkenden Pfeilen wurde auf die Gefahrensituation hingewiesen.

Markierungen nicht bei Dauerregen möglich

Vom Wetter abhängig war das Okay für die Freigabe an anderer Stelle. Der Projektleiter erklärte im Vorfeld: »Im Bereich des Löhner Autobahnkreuzes müssen im Übergangsbereich zwischen Nordumgehung und alter A30 noch Fahrbahnmarkierungen aufgetragen werden.« Im Fachjargon sei von Fahrbahnfolien die Rede. Felgenhauer: »Bei Dauerregen geht dies nicht. Sind nur einzelne Schauer und leichter Regen angesagt, können wir die Aufbringung der Markierungen mit Hilfe von Brennern, die die Fahrbahn trocknen, möglich machen.«

Letztlich ließ das Wetter diese Arbeiten zu, so dass die Freigabe des Verkehrs in Fahrtrichtung Osnabrück, auf der nördlichen Fahrbahn der Nordumgehung, gegen 11 Uhr erfolgen konnte. Bei der Freigabe fuhr ein Fahrzeug der Autobahnpolizei schließlich vom Zubringer an der A2 aus vor  und geleitete die Kolonne bis zum Löhner Autobahnkreuz.

Verbindung durch Innenstadt wird gekappt

Dort wurde zuvor die Verbindung der alten A30 in Fahrtrichtung Osnabrück gekappt. Autofahrer können nun, aus Fahrtrichtung Innenstadt mit Ziel Osnabrück, beispielsweise über die Auffahrt Eidinghausen auf die Nordumgehung fahren oder über die Auffahrt Löhne/Hüllhorst auf die A30 in Richtung Osnabrück auffahren.

Von Montag an müssen die Verkehrsteilnehmer, die aus Fahrtrichtung Osnabrück kommen, für einige Tage (je nach Witterung und damit Fortschritt der Arbeiten) weiterhin den gewohnten Weg über die alte A30 nach Bad Oeynhausen nehmen. Nach Abschluss der Umbauarbeiten im Löhner Kreuz wird der Verkehr dann aus dieser Fahrtrichtung über die Nordumgehung in Richtung A2 freigegeben.

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